Dossier

Film und Physik

Film und Physik haben durchaus Berührungspunkte, nicht nur wenn es darum geht, ob Filmszenen physikalisch plausibel sind nicht. Physikerinnen und Physiker sind auch Hauptfiguren von Kinofilmen und Fernsehserien oder drehen sogar selbst Filme. Und Physik spielt natürlich auch eine Rolle, wenn es um das beste Bild im Heimkino geht.

Articles

Alexander Pawlak
10 / 2020 Seite 56
DPG-Mitglieder

Filmkritik: Tenet

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Priv.-Doz. Dr. Beate Ceranski
07 / 2020 Seite 59
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Marie Curie – Elemente des Lebens (2019)

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Georg Steinhauser
03 / 2020 Seite 62
DPG-Mitglieder

Chernobyl, Regie: Johan Renck

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Alexander Pawlak
12 / 2019 Seite 64
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Vasilij Žuravlëv: Kosmische Reise

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Metin Tolan
09 / 2017 Seite 63

Physik mit Warp-10

Seit über fünfzig Jahren „dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat“. Ihre Mission ließ sich bisher in 726 Fernsehfolgen und 13 Kinofilmen verfolgen. Keine andere Fernsehserie kann solch einen weltweiten, lang anhaltenden Erfolg verbuchen wie Star Trek. Und dabei bietet sie auch noch einen Lehrfilm über Physik.

Von Anfang an begeisterte die amerikanische Fernsehserie Star Trek ihre Fans nicht nur durch die spannenden Erlebnisse der Raumschiffbesatzungen unter Captain Kirk, Picard & Co., sondern auch durch die genaue Beschreibung physikalischer Aspekte und der Zukunftstechnik. Captain Kirk ließ nicht einfach „Gas“ geben, wenn die Enterprise zu einer ihren vielen Reisen aufbrach, sondern befahl, das Raumschiff auf „Warp-Geschwindigkeit“ zu beschleunigen. Der Name des dafür nötigen Warp-Antriebs löst sofort Spekulationen über den Antriebsmechanismus aus − wie so viele andere erstaunliche Erfindungen an Bord der Enterprise wie das Beamen oder der Replikator. Immer drängen sich die Fragen auf „Wie funktioniert das?“ bzw. „wie könnte das funktionieren?“ Wenn in der Serie von „Neutrinos“ oder „Antimaterie“ die Rede ist, haben wir es mit Begriffen zu tun, die nicht nur heutigen Physikern bestens vertraut sind. Doch der Warp-Antrieb dürfte keiner uns bekannten Technologie entsprechen. Daher liegt es nahe, die Physik bei Star Trek, die sich zu einem Markenzeichen der Serie entwickelt hat, anhand dieses Beispiels einmal genauer unter die Lupe zu nehmen [1, 2].

Wie man in der ­Serie erfährt, besitzt die Enterprise zunächst einen „Impuls-Antrieb“, der zum Einsatz kommt, wenn nur „geringe“ Distanzen zurückzulegen sind. Dabei handelt es sich um einen „normalen“ Antrieb, der wie bei Raketen auf dem Rückstoßprinzip basiert. Heutige Impuls-Antriebe sind sicher ungeeignet, um die gigantischen Distanzen zwischen den Sternen unserer Milchstraße zu überbrücken. Doch bis zum 22. Jahrhundert, in dem sich erstmals ein Raumschiff mit Namen Enterprise auf die Reise macht, vergeht ja noch etwas Zeit. Bis dahin, so ließe sich argumentieren, könnte beispielsweise ein Supertreibstoff entwickelt worden sein oder neuartige Ionenantriebe, die Energie aus der Kernfusion gewinnen. Schließlich dreht es sich um Science Fiction und nicht um das, was heute schon möglich ist. Doch die Macher von Star Trek haben nicht nur fantasievoll spekuliert, sondern Wert darauf gelegt, die Naturgesetze für die Technik der Zukunft nicht zu stark zu „verbiegen“. Daher ist die Frage erlaubt, warum der „Warp-Antrieb“ statt eines „sehr schnellen“ Impuls-Antriebs zum Einsatz kommt, um die gigantischen Distanzen zwischen den Sternen zu überbrücken...

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Alexander Pawlak
12 / 2016 Seite 54

K. Jaspers et al. (Hrsg.): Things to Come – Science Fiction Film

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Alexander Pawlak
06 / 2015 Seite 60

K. Thorne: The Science of Interstellar

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Alexander Pawlak
06 / 2015 Seite 59

„Es wäre langweilig, wenn die Physik immer stimmen würde“

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Alexander Pawlak
06 / 2013 Seite 47

„Entscheidend ist, dass es kein Humbug ist.“

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Alexander Pawlak
03 / 2012 Seite 24

Schuld und Schilf

Wenn von Paralleluniversen die Rede ist, drängt sich eher der Gedanke an Science-Fiction auf als an harte Physik. Doch nicht so im Spielfilm „Schilf“ (Kinostart 8. März)1), nach dem gleichnamigen Roman2) der Schriftstellerin Juli Zeh: Darin bekräftigt der Jenaer Physikprofessor Sebastian Wittich in seiner Vorlesung, dass parallele Welten wirklich existieren. Er vermutet sogar, dass sie mit Hilfe von Wurmlöchern auch erreichbar seien. Sein bester Freund aus Studientagen, Oskar Hoyer, Theoretiker am CERN in Genf, hat für Sebastians festen Glauben an Paralleluniversen und die Viele-Welten-Theorie nur ein müdes Lächeln über.

Die Grundsatzdiskussionen zwischen den Freunden bleiben meist freundschaftliche Kabbeleien. Doch als beide in einem Wissenschaftsmagazin im Fernsehen diskutieren, kommt es zum Zerwürfnis. Auslöser ist der „Zeitmaschinenmörder“: Ein Mann behauptet, er komme aus dem Jahr 2020 und seine Morde seien Teil eines wissenschaftlichen Experiments. Sebastian rechtfertigt die Taten des Mörders nicht, hält es aber prinzipiell für möglich, dass die Opfer in einer parallelen Welt immer noch leben. Oskar gerät über Sebastians Ausführungen in Rage: Wenn „alles, was möglich ist, passiert“, müsse niemand mehr eine Entscheidung treffen oder Verantwortung für seine Taten übernehmen. Mit diesen Worten stürmt er wutentbrannt aus dem Studio.

Der Eklat lässt Sebastian bedrückt zurück. Dennoch versucht er, sich seinem Vorhaben zu widmen, in der Ruhe der Semester­ferien weiter nach einem Beweis für die Realität von Parallelwelten zu suchen. Seine Frau Maike (Bernadette Heerwagen) fährt allein in die Berge, und Sebastian bringt seinen Sohn Nick ins Ferienlager. Doch an einer Raststätte verschwindet Nick spurlos aus dem Auto. Eine Entführung? Dies scheint ein rätselhafter Anruf zu bestätigen. Eine Frauenstimme fordert als Lösegeld einen Mord. Sebastian ist in seiner Verzweiflung zu allem bereit und setzt den Mord in die Tat um. Als sich jedoch völlig unerwartet Nick gesund und munter aus dem Ferien­lager meldet, verliert Sebastian jeden Halt. Er zweifelt an seinem Verstand und verstrickt sich mehr und mehr in die Theorie paralleler Welten. Hat er tatsächlich völlig grundlos einen Mord begangen? Oder verzweigt sich die Realität wie in seinen Theorien? Trifft ihn dann überhaupt eine Schuld? ...

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Michael Vogel
09 / 2011 Seite 88

3D ohne Brille

Nach 3D-Kinofilmen und -Fernsehern kommen erste Produkte mit autostereoskopischen Displays auf den Markt, bei denen keine Brille notwendig ist.

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Michael Vogel
12 / 2010 Seite 42

Glotzt du noch oder beamst du schon?

Digitalprojektoren werden zunehmend beliebter. Drei Verfahren der Bilderzeugung konkurrieren bei den Beamern miteinander.

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Alexander Pawlak
10 / 2010 Seite 24

Geeks, Nerds und Physical Correctness

Wie überzeugend sind Physikerinnen und Physiker in Film und Fernsehen dargestellt?

Weitere Infos und Links finden Sie hier.

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Michael Vogel
12 / 2009 Seite 52

Großes Kino in 3D

3D-Kinofilme erleben ihr Comeback. Drei Projektionsverfahren konkurrieren auf dem Markt, mit denen Geisterbilder und Kopfschmerzen der Vergangenheit angehören.

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Maike Keuntje
06 / 2009 Seite 22

Mit goldenem Auge davon gekommen

In vielen Filmszenen verbirgt sich Physik – manchmal ist sie realistisch, manchmal scheint sie aber eher aus einem unbekannten Universum zu stammen…

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Alexander Pawlak
01 / 2009 Seite 18

''Wir fragen so lange, bis es weh tut''

Ein Interview mit Armin Maiwald und Ralph Caspers von der „Sendung mit der Maus“

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Alexander Pawlak
03 / 2008 Seite 60

''Wir versuchen, Physik als Markenzeichen zu etablieren''

Interview mit Karlheinz Meier

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Metin Tolan
11 / 2006 Seite 57

B. Parker: Death Rays, Jet Packs, Stunts & Supercars

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Katja Bammel
03 / 2002 Seite 68

Festkörperlaser für Hollywood

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News

Forschung

Von der Erdumlaufbahn in die Unendlichkeit

15.12.2017 - Vor 100 Jahren wurde Arthur C. Clarke geboren, der mehr als nur ein erfolgreicher Science-Fiction-Autor war.

Forschung

50 Jahre unendliche Weiten

08.09.2016 - Die Science-Fiction-Serie „Star Trek“ feiert 50. Geburtstag. Auch die Wissenschaft hat dort ihre Spuren hinterlassen.

Forschung

(Physik-)Filme, die Schule machten

12.08.2015 - Die Film-Bestände des Instituts für den wissenschaftlichen Film (IWF) sind online zugänglich.

Panorama

Rücksturz in die Zukunft

21.12.2012 - Das Haus der Geschichte in Bonn widmet sich in einer Ausstellung der „Science Fiction in Deutschland“.

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Der Quanten-Prozess

24.01.2012 - Ein Independent-Film über das rätselhafte Verschwinden von Wissenschaftlern am CERN.

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Todesstrahlen zwischen Fakt und Fantasie

06.07.2010 - Gebündelte Strahlen haben Erfinder wie Schriftsteller schon lange vor der Erfindung des Lasers fasziniert.

Forschung

Klimawandel à la Hollywood

02.11.2004 - Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung veröffentlicht eine Studie zur Wirkung des Kinofilms "The Day After Tomorrow".

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