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Von Österreich zum Weltcup

11.04.2022 - Bronzemedaille für deutsches Team beim Physikwettbewerb AYPT in Österreich.

Am vergangenen Wochenende errangen Verona Miftari vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach, Florian Moßner vom Augustinus-Gymnasium in Weiden in der Oberpfalz und Fabian Schmitt vom Herder-Gymnasium in Berlin beim öster­reichischen Physik­wett­bewerb Austrian Young Physicists’ Tournament AYPT die Bronze­medaille. Dabei brillierte das Team in zwei von drei physi­ka­lischen Wett­kampf­runden und musste sich nur dem National­team aus Georgien geschlagen geben, welches beim diesjährigen AYPT die Gold­medaille erlangte.

Die drei Sechzehnjährigen präsentierten beim AYPT die Forschungs­ergebnisse zu ihren Projekten, die sie bereits für den deutschen Bundes­wett­bewerb Anfang März vorbereitet hatten. Dort sicherte sich Florian Moßner mit seinem Vortrag zur Aufgabe „Balls on an Elastic Band“ mit 9 von möglichen 10 Punkten seinen Platz im National­team. Er unter­suchte die oszil­lierende Bewegung zweier Stahl­kugeln, die über ein verdrilltes Gummiband miteinander verbunden sind. Nach dem Platzieren auf einer ebenen Oberfläche dreht sich das Band auf und überträgt seine Energie an die Stahlkugeln, die dadurch in Eigen­rotation und eine Bewegung um ihren Schwerpunkt versetzt werden. Nachdem das Band sich vollkommen entspannt hat, wird es durch die Eigen­rotation der Kugeln erneut verdrillt. Der Prozess beginnt von vorn in die entgegen­gesetzte Richtung.

Zum Erfolg des deutschen National­teams beim AYPT trugen die Schülerin und die beiden Schüler gemeinsam mit heraus­ragenden Noten für alle ihre Vorträge und Diskussionen bei. Kapitänin Verona Miftari resümiert über das Abschneiden ihres Teams: „Ein spannendes Wochenende voller inspi­rie­render Diskussionen liegt hinter uns. Wir haben in Öster­reich mit der Bronze­medaille vorgelegt und werden nun das IYPT-Team bei ihren Vorbereitungen mit unseren Erfahrungen unter­stützen."

Ferner qualifizierten sich Florian Bauer (15) vom baden-württem­bergischen Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach, Tarek Bećić (16) vom bayerischen Frankenwald-Gymnasium in Kronach, Antonia Macha (16) vom Berliner Herder-Gymnasium, Hakim Rachidi (19) vom nieder­sächsischen Gymnasium Papenburg und Arthur Wittwer (17) vom sächsischen Geschwister-Scholl-Gymnasium in Löbau auf einem Workshop für das National­team, das Deutschland vom 15. Bis zum 23. Juli auf dem inter­nationalen Physik-Weltcup IYPT in Timisoara in Rumänien vertritt. Auf dem Workshop rangen die besten Teil­nehme­rinnen sowie Teil­nehmer des diesjährigen German Young Physicists‘ Tournament GYPT um die begehrten Plätze im National­team.

Voraussetzung für die Nominierung in das National­team war neben erst­klassigem Diskussions­geschick auf Englisch und einem fundierten physika­lischen Fachwissen vor allem die Fähigkeit, Experimente durchführen und analysieren zu können. Der Nachwuchs­physikerin und den Nachwuchs­physikern stehen nun intensive Turnier­vor­berei­tungen bevor. In den nächsten Wochen werden sie sich mehrfach in Trainings­lager begeben, um sich best­möglich für den Wettkampf zu wappnen.

Beim IYPT tragen die einzelnen Teams die zu Hause erarbeiteten Lösungs­vorschläge zu 17 physi­ka­lischen Aufgaben in „Fights“ vor, wobei eine gegnerische Mannschaft bestimmt, über welches Problem referiert werden soll. Während das gegnerische Team in einer anschließenden wissen­schaft­lichen Diskussion versucht, Schwach­stellen in der Argumen­tation der vortragenden Mannschaft aufzudecken, beurteilt ein drittes Team, wie sich beide anderen geschlagen haben. Eine Jury aus Lehrkräften, Wissen­schaft­lerinnen oder Wissen­schaftlern bewertet schließlich alle drei Teams. Dabei kommt es nicht nur auf physika­lisches Fachwissen an, sondern ebenso auf Fairness und die Fähigkeit, in englischer Sprache zu kommunizieren.

DPG / RK

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