Rezension

Die Magie der Nacht

Trinh Xuan Thuan: Die Magie der Nacht, Piper, München 2019, gebunden, 256 S., 25 €, ISBN 9783492059367

Der Astrophysiker Trinh Xuan Thuan nutzt die Teleskope auf dem Mauna Kea auf Hawaii, um Zwerggalaxien zu untersuchen und damit die Entwicklung von Galaxien aufzuklären. Während einer Beobachtungsnacht nimmt er die Leserinnen und Leser mit auf eine magische Reise in die Nacht mit all ihren Facetten und in die unendlichen Weiten des Weltraums. So erklärt er, welche Erkenntnisse sich mit heutigen Teleskopen gewinnen lassen, was wir über die Beschaffenheit und Entwicklung des Universums wissen, welche Auswirkungen künstliches Licht auf die Nacht sowie auf Flora und Fauna hat oder welche Fragen noch offen sind – etwa die nach der Natur von Dunkler Materie und Dunkler Energie.

Die thematische Breite des Buches ist durchaus beeindruckend. Dabei schafft es der Autor bis auf wenige Ausnahmen, allgemeinverständlich zu bleiben. Als Physiker wünscht man sich mitunter etwas mehr Tiefe und Details. Aber das Buch zielt eher darauf ab, ein breites Publikum für all die Fragen zu unserem Universum und dem Leben auf der Erde zu begeistern.


Eingebettet sind diese Fragen in eine Beobachtungsnacht auf dem Mauna Kea. Immer wieder kehrt Thuan zurück zu seiner laufenden Messung verschiedener Zwerggalaxien. Leider erfährt man nur wenig, welche Daten er genau aufnimmt und welche Schlüsse er daraus gezogen hat. Das lässt die Rahmengeschichte etwas künstlich erscheinen.

Das Buch ist allerdings hervor­ragend aufgemacht. Die vielen Farbabbildungen sind ein Genuss: So finden sich viele berühmte Gemälde und auch hervorragende Fotos unter anderem vom Hubble-Weltraumteleskop oder von der Cassini-Sonde. Nicht immer stehen die Gemälde aber in direktem Zusammenhang zum Thema des Buches. So sollen Monets „Seerosen“ das Farb­sehen des Menschen illustrieren. Zitate aus der Weltliteratur runden das Buch ab.

Ärgerlich sind die vielen Tippfehler, die mitunter den Sinn komplett verfälschen, denn virtuelle Teilchen besitzen natürlich keine Lebensdauer von 10 – 43 Sekunden. Auch gibt es einige Wiederholungen und überflüssige Exkurse. Unter dem Strich vermittelt das Buch für ein sehr breites Publikum genau das, was der Titel verspricht: die Magie der Nacht.

Maike Pfalz

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