Juli 2020

Im Jahr 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen die X-Strahlen, die ihm 1901 den erstmals vergebenen Physik-Nobelpreis bescherten. (Bild: NearEMPTiness, Wikimedia, CC BY-SA 4.0, bit.ly/2UbtfTk / bearbeitet, vgl. S. 26)

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Zur Ausgabe

Meinung

Mathias Getzlaff
07 / 2020 Seite 3

Mehr Fachlichkeit im Studium

Die Regelungen über die Akkreditierung von Studien­gängen des Landes Nordrhein-Westfalen, wonach Agenturen Studiengänge „nach den geltenden Regelungen“ akkreditieren, sind mit dem Grundgesetz unvereinbar. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts 2016 entschieden. Das Urteil bezieht sich zwar auf einen Einzelfall, hat aber bundesweite Bedeutung. Ausgangspunkt war die Streitfrage, ob eine Akkreditierung durch eine Agentur rechtmäßig ist, denn es wird damit schwerwiegend in die Wissenschaftsfreiheit eingegriffen durch Vorgaben anderer Akteure, ohne die notwendigen gesetzlichen Vorgaben dafür zu machen. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts machte Änderungen im Akkreditierungssystem notwendig. Als Folge schlossen die Bundesländer 2018 einen „Staatsvertrag über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen“. Darauf aufbauend beschloss die Kultus­ministerkonferenz Mus­terrechtsverordnungen.
Die erste Veränderung besteht darin, dass der Akkreditierungsrat entscheidet, während die Agenturen künftig nur noch die Hochschulen auf dem Weg zu einem Bericht an den Rat begleiten. Damit schlüpfen sie in die Rolle eines Dienstleisters und müssen folglich ihr Geschäfts­modell anpassen. Für die Akkreditierungspraxis selbst wird sich dadurch aber wenig ändern.
Der zweite wichtige Aspekt zielt auf die Stärkung der Fachlichkeit innerhalb der Akkreditierung. Dazu heißt es, dass die Qualitätssicherung durch Einhaltung fachlich-­inhaltlicher Kriterien gewährleistet wird. Dazu gehören auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung befindliche fachlich-inhaltliche Standards, die es kontinuierlich zu überprüfen und an fachliche Weiterentwicklungen anzupassen gilt. Ganz offensichtlich möchte der Gesetzgeber wieder ein verstärktes Augenmerk auf die Fachlichkeit im Studium richten, und zwar gemäß erstaunlich konkreter Kriterien.
Natürlich müssen und sollen auch formale Kriterien erfüllt sein, die von den Agenturen vorab zu prüfen sind. Die Begutachtung der fachlich-inhaltlichen Aspekte wie auch die endgültige Entscheidung einer Akkreditierung liegt nun in den Händen (fach-)wissenschaftskompetenter Personen. Denn der Akkreditierungsrat trifft Entscheidungen mit der Mehrheit seiner Stimmen, wobei zur Feststellung der Einhaltung fachlich-inhaltlicher Kriterien die Hochschullehrenden die Mehrheit der Stimmen besitzen. Endlich hat das Thema Fachlichkeit den ihm gebührenden Platz im rechtlichen Akkreditierungsfundament erhalten!
Die Bedeutung eines verstärkten Augenmerks auf die Fachlichkeit im Studium bezieht sich vor allem auf zwei Aspekte: In physik­nahen Studiengängen ist es unabdingbar, einerseits alle notwendigen physikalischen Grund­lagen zu vermitteln und andererseits den physikfernen Anteil sinnvoll darauf abzustimmen. Als Physiklehrende haben wir nun handfeste Argumente, um zu gewährleisten, dass die Hochschulleitungen bei System­akkreditierungen nicht wie oft bisher weitgehend auf formale Kriterien achten. Dies beinhaltet u. a. unverzichtbare Inhalte als auch die Sicherstellung der Studierbarkeit in der Regelstudienzeit.
Auch die Tätigkeit der Gutachterinnen und Gutachter erhält mehr Relevanz. Aufgrund ihres weiten Ermessensspielraums müssen sie darauf achten, dass nicht Einzelmeinungen ganze Studiengänge beeinflussen. Erfreulicherweise können sie sich dabei auf die fachlich-inhaltlichen Aspekte stützen.
In der Physik wird durch die enge Vernetzung der einzelnen Fachbereiche durch die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) der verstärkten Forderung nach Fachlichkeit immanent Rechnung getragen, sodass wir hier (mit) eine Vorreiterrolle einnehmen. Damit dies so bleibt, sollte der konstruktive Austausch der für die curriculare Ausgestaltung verantwortlichen Personen wie bisher weitergeführt oder gar vertieft werden. So können wir sicherstellen, dass alle Physikstudierenden in Deutschland unabhängig vom Standort eine gute Ausbildung erhalten und für das Berufsleben gerüstet sind.


Die unter der Rubrik „Meinung“ veröffentlichten Texte
geben nicht in jedem Fall die Meinung der DPG wieder.

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Aktuell

Maike Pfalz
07 / 2020 Seite 6
DPG-Mitglieder

Ein Paket für die Zukunft

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Alexander Pawlak
07 / 2020 Seite 7
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Wasserstoff als Hoffnungsträger

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Matthias Delbrück
07 / 2020 Seite 8
DPG-Mitglieder

Verteilte Begutachtung

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Matthias Delbrück
07 / 2020 Seite 8
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Strategische Strukturen

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Anja Hauck / DLR / ESA
07 / 2020 Seite 10
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Nur der blaue Himmel über uns

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07 / 2020 Seite 10
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Bedeutsame Vielfalt

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Kerstin Sonnabend
07 / 2020 Seite 11
DPG-Mitglieder

Modernisierter Forschungsrat

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07 / 2020 Seite 11
DPG-Mitglieder

DFG: Neue SFBs und ­Schwerpunktprogramme

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Kerstin Sonnabend
07 / 2020 Seite 12
DPG-Mitglieder

Gemeinsam und für uns alle

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Kerstin Sonnabend
07 / 2020 Seite 13
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Nächste Runde der Haushaltsdebatte

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Alexander Pawlak
07 / 2020 Seite 14
DPG-Mitglieder

Amerikaner heben kommerziell ab

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Kerstin Sonnabend
07 / 2020 Seite 15
DPG-Mitglieder

Weltweite Führungsrolle im Visier

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Matthias Delbrück
07 / 2020 Seite 16
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USA

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Leserbriefe

Dr. Hannelore Hämmerle
07 / 2020 Seite 17
DPG-Mitglieder

Virusverbreitung beim Sprechen?

Zu: D. Lohse, Physik Journal, Mai 2020, S. 18


Ein sehr interessanter Artikel über die Ausbreitung von Nies- und Hustenwolken. Allerdings hat mich etwas stutzig gemacht: Es wird impliziert, dass die 1,5-Meter-Abstandsregel, die jetzt überall propagiert wird, auf die Ausbreitung von Virusinfektionen über Tröpfchen bzw. auf eine Arbeit dazu aus den 1930er-Jahren zurückgeht. Ich wäre allerdings davon ausgegangen, dass Menschen, die bereits Symptome zeigen, jetzt zu Hause bzw. in Quarantäne sind.
Die wirkliche „Gefahr“ in Bezug auf eine Übertragung des Virus sehe ich in den Personen, die zwar bereits infiziert und ansteckend sind, aber selbst noch keine Symptome zeigen. Ich habe gelesen, dass diese Menschen etwa einen Tag, bevor sie Symptome wie Husten oder Niesen zeigen, das höchste Ansteckungspotenzial haben. ­
Interessant fände ich es deshalb zu ­erfahren, wie sich der Virus hier, also beim normalen Sprechen oder Atmen, ausbreitet. Gibt es hierzu bereits Studien bzw. sind solche in Vorbereitung?

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Prof. Dr. Siegfried Hunklinger
07 / 2020 Seite 17
DPG-Mitglieder

Geld für Neubau

Zu: A. Pawlak, Physik Journal, Mai 2020, S. 11


In dem Artikel „Ein Vierteljahrhundert für die Naturwissenschaften“ fand ich die Behauptung, dass der Neubau des Kirchhoff-Instituts in Heidelberg von der Klaus Tschira Stiftung finanziert worden sei. Dies ist nicht korrekt. Als Baubeauftragter der Fakultät während der Bauphase und Mitgründer des Kirchhoff-Instituts möchte ich feststellen, dass die Baumaßnahme durch Sondermittel des Landes Baden-Württemberg finanziert wurde.

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High-Tech

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Brennpunkt

Alois Loidl
07 / 2020 Seite 20
DPG-Mitglieder

Dispersion von Bethe-Strings

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Moritz Linkmann
07 / 2020 Seite 22

Die Pandemie im Modell

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Streifzug

Matthias Hahn
07 / 2020 Seite 26
DPG-Mitglieder

Die Durchleuchtung der Welt

Wilhelm Conrad Röntgen (1845 − 1923) und die Entdeckung der X-Strahlen in Würzburg

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Überblick

Malte Göttsche, Matthias Englert, Madalina Wittel und Simon Hebel
07 / 2020 Seite 28
Pro-Physik-Mitglieder

Sicherheit durch Verifikation

Trotz jahrzehntelanger Bemühungen gibt es bis heute nur bedingt Fortschritte bei der nuklearen Abrüstung, welche derzeit in akuter Gefahr sind. Dennoch verzichten alle Staaten auf Kernwaffentests – bis auf Nord­korea, wo bis 2017 Tests stattfanden. Während bedeutende Abrüstungsmaßnahmen auf nordkoreanischer Seite ohne belastbare Sicherheitsgarantien für das Regime unwahrscheinlich sind, beharren die USA und weitere Länder auf überprüfbaren Fortschritten in der Denuklearisierung. Das Dilemma besteht im Misstrauen beider Staaten zueinander. Naturwissenschaftlich-technische Verifikationsverfahren können Vertrauen schaffen und müssen bereitstehen, falls zukünftig eine Abrüstungsinitiative möglich erscheint.

Es ist 100 Sekunden vor Zwölf! Die im Jahr 1947 eingeführte „Doomsday Clock“ des amerikanischen Magazins „Bulletin of the Atomic Scientists“ steht seit Januar näher vor Mitternacht als je zuvor – unter anderem aufgrund des nuklearen Programms Nordkoreas. Nachdem dieses Land 2003 aus dem Atomwaffensperrvertrag (Infokas­ten) ausgestiegen ist, hat es zügig Atomwaffen entwickelt und mehrfach unterirdisch getestet.
Bis heute scheiterten alle internationalen Initiativen, Nordkorea zur Aufgabe seines Atomprogramms zu bringen. In den letzten Jahren unternahm die US-Administration unter Präsident Trump einen neuen Anlauf. Doch den Gipfeltreffen 2018 und 2019 folgten keine konkreten Schritte. Nordkorea fordert zunächst Sicherheitsgarantien, etwa in Form eines bilateralen Friedensvertrags, der formal den Korea­krieg (1950 bis 1953) beendet. Die USA beharren auf überprüfbaren Fortschritten in der Denuklearisierung. Das gegenseitige Misstrauen ist tief verwurzelt.  
Ein Ausweg aus der Sackgasse, der auch im Kalten Krieg in der Rüstungskontrolle zwischen den USA und der Sow­jetunion erfolgreich war, könnten verifizierbare technische Schritte sein, welche die Abrüstung überprüfen und gleichzeitig Vertrauen schaffen können. (...)

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Johannes Feldmann und Wolfram Pernice
07 / 2020 Seite 36
DPG-Mitglieder

Phase wechsel dich

Herkömmliche Computerarchitekturen stoßen immer häufiger an ihre Grenzen, wenn sie wachsende Datenfluten verarbeiten sollen. Um mit der rasanten Entwicklung des Informationszeitalters Schritt zu halten, bedarf es neuer Technologien, wie der integrierten Photonik mit Phasenwechselmaterialien. Diese optische Plattform ermöglicht Architekturen, die Daten parallel und nahezu in Lichtgeschwindigkeit effizient verarbeiten.

Die Digitalisierung geht mit der Analyse exponentiell zunehmender Datenmengen einher. Beispiele sind kognitive Aufgaben wie die Sprach- und Mustererkennung, aber auch die Bildverarbeitung von Videodaten für autonomes Fahren oder das Angebot von Livestreaming-Diensten. Die Miniaturisierung elektrischer Schaltkreise kann dem Bedarf an immer schnelleren und effizienteren Methoden der Datenverarbeitung nicht mehr folgen. Auch der steigende Energiebedarf herkömmlicher Rechnerarchitekturen sorgt insbesondere bei Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen für Probleme. Die heutigen Von-Neumann-Architekturen sind dem menschlichen Gehirn in präziser Arithmetik deutlich überlegen, lösen kognitive Aufgaben aber wesentlich schlechter. Daher liegt es nahe, mit der Natur als Vorbild die Funktion unseres Gehirns mit spezifischer Hardware nachzubilden.
Analog zu den integrierten Schaltkreisen der Elektronik bietet die integrierte Photonik eine robuste und skalierbare Plattform, um komplexe optische Schaltkreise zu entwerfen und zu konstruieren. Die Bestandteile optischer Aufbauten – beispielsweise Filter, Modulatoren und Detektoren – lassen sich mithilfe herkömmlicher Lithographieverfahren in Miniaturform auf Halbleiterchips herstellen. Optische Wellenleiter führen das Licht und bieten eine stabile und reproduzierbare Umgebung für seine gezielte Manipulation. So ist es möglich, Information in der Phase oder der Amplitude des Lichts zu speichern und auszulesen.
Die Telekommunikation nutzt die integrierte Photonik schon seit langem bei der Konversion elektrischer Signale, um Daten in schnellen Glasfasernetzen mittels integrierter Laser und Modulatoren zu übertragen. (...)

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Bildung und Beruf

Maike Pfalz
07 / 2020 Seite 42
DPG-Mitglieder

„Ich liebe den Reiz des Neuen.“

Nach ihrer Promotion in Grenoble begann Anne Kramer (53) zunächst als Softwareentwicklerin für Chipkarten-Testwerkzeuge bei Schlumberger Systems im Großraum Paris. Bereits zwei Jahre später wechselte sie dort ins Projektmanagement. Seit 2001 arbeitet sie als Senior Consultant und Projektleiterin bei der Firma sepp.med in der Nähe von Erlangen. In ihrer Freizeit hat sie mehrere Bücher verfasst.

Womit haben Sie sich im Physikstudium befasst?
In der Diplomarbeit habe ich die Transporteigenschaften keramischer Hochtemperatur-Supraleiter simuliert und zum ersten Mal selbst programmiert. Für die Promo­tion bin ich nach Grenoble gewechselt und habe mich mit theo­retischer Optik befasst.
Wie ging es danach weiter?
Mir war es wichtig, in Frankreich zu bleiben. Auf einer Jobmesse habe ich einen Recruiter kennengelernt, der ausländische Hochschulabgänger mit Informatikkenntnissen suchte. So habe ich bei Schlumberger angefangen.
Was waren Ihre Aufgaben?
Die Firma ist eher für ihre Ölfeld-Services bekannt, hat damals aber auch Chipkarten für Telefone und Bank­karten entwickelt. In dem Bereich fing ich als Tool-Entwicklerin an. Als der Projektleiter eine rechte Hand suchte, habe ich eine Teilprojektleitung übernommen. Zwei Jahre später bin selbst Projektleiterin geworden. Damals ging es um Kreditkartenlesegeräte.
Wofür waren Sie zuständig?
Dafür, dass die Hardware hergestellt und die Applika­tion geschrieben wird. Ich habe diese Aufgabe für Länder wie Südafrika, Luxemburg, Türkei und den deutschsprachigen Raum koordiniert. Das waren spannende, internationale Erfahrungen, aber 2000 gab es eine Zäsur für mich. (...)

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Physik im Alltag

Michael Vogel
07 / 2020 Seite 44
DPG-Mitglieder

Mit Thermosäule oder Wärmebild

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Menschen

07 / 2020 Seite 46
DPG-Mitglieder

Personalien

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Roderich Moessner, Dieter Vollhardt, Peter Wölfle
07 / 2020 Seite 51
DPG-Mitglieder

Nachruf auf Philip Warren Anderson

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Maike Pfalz
07 / 2020 Seite 53
DPG-Mitglieder

„Das war wie in einem Actionfilm.“

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Rezensionen

Stefan Oldenburg
07 / 2020 Seite 56
DPG-Mitglieder

Dirk H. Lorenzen: Hubble – Atemberaubende Bilder aus dem All

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Kerstin Sonnabend
07 / 2020 Seite 56
DPG-Mitglieder

Marcus und Judith Weber: Physik ist, wenn’s knallt

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Prisca Henheik
07 / 2020 Seite 57
DPG-Mitglieder

Esther Gonstalla: Das Klimabuch – Alles, was man wissen muss, in 50 Grafiken

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Maike Pfalz
07 / 2020 Seite 57
DPG-Mitglieder

Metin Tolan und Joachim Stolze: Geschüttelt, nicht gerührt

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Alexander Pawlak
07 / 2020 Seite 58
DPG-Mitglieder

Josef M. Gaßner und Jörn Müller: Können wir die Welt verstehen?

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Priv.-Doz. Dr. Beate Ceranski
07 / 2020 Seite 59
DPG-Mitglieder

Marie Curie – Elemente des Lebens (2019)

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DPG

07 / 2020 Seite 25
DPG-Mitglieder

Forschung – Entwicklung – Innovation XLV

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07 / 2020 Seite 35
DPG-Mitglieder

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2020

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07 / 2020 Seite 52
DPG-Mitglieder

Fortbildungen für Lehrkräfte

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07 / 2020 Seite 54
DPG-Mitglieder

Dissertationspreise 2021

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Bernhard Nunner, Hauptgeschäftsführer
07 / 2020 Seite 60
DPG-Mitglieder

Wahlen zum DPG-Vorstand

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Ludwig Neste
07 / 2020 Seite 60
DPG-Mitglieder

Digitales Meet Your Prof

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07 / 2020 Seite 62
DPG-Mitglieder

Ausschreibung WEH- Klausurtagungen

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Tagungen

Klaus Boldt, Jannika Lauth, Stefanie Tschierlei, Maria Wächtler
07 / 2020 Seite 61
DPG-Mitglieder

Resolving the Full Picture: Complementary Spectro­scopic Approaches to Explore Dynamics in Physical and Chemical Systems

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Andreas Dreizler, Heinz Pitsch
07 / 2020 Seite 61
DPG-Mitglieder

Fuels, Processes, and Combustion Physics in the Energy Transformation

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Notizen

07 / 2020 Seite 63
DPG-Mitglieder

Notizen

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Produkte / Firmen

Carl Zeiss AG
07 / 2020 Seite 72
DPG-Mitglieder

Advertorial: Bleistift, Papier und eine Idee, die die Zukunft verändert

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