Panorama

Platz für Polymerforschung

26.11.2019 - Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden weiht neues Gebäude ein.

Am 17. Dezember 2019 feiert das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) die Einweihung eines neuen Gebäudes auf dem Grundstück Kaitzer Straße 4 in Dresden-Südvorstadt. Das neue Gebäude mit einer Gesamt­nutzfläche von 2.230 Quadratmetern wird den Standort des IPF in der Dresdner Altstadt erweitern. Die Erweiterung trägt der erfolgreichen Entwicklung des Instituts Rechnung, die zuletzt 2015 in der Evaluierung durch ein Experten­gremium im Auftrag des Senats des Leibniz-Gemeinschaft überzeugend bestätigt wurde. Die Gesamtbaukosten in Höhe von rund 12,7 Millionen EUR werden zu gleichen Teilen durch Bund und Land finanziert.
 

Der Haupteingang des Neubaus mit zwei Unter­geschossen und fünf Ober­geschossen befindet sich an der Wieland­straße und nimmt Blickbezug zum Bestand auf. In ihm wird im ersten und zweiten Obergeschoss das 2015 etablierte, nunmehr fünfte IPF-Institut Theorie der Polymere zeitgemäß untergebracht. Zudem werden neue Räume für die mechanische Werkstatt und die Konstruktions­abteilung errichtet. Im Erdgeschoss entstehen Bibliothek und Küche/Kantine mit einer Außenterrasse.

Vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss wird das Gebäude mit einer Pfosten-Riegel-Fassade aus Aluminium versehen. In die beiden darüber versetzten Geschosse kommen zwölf Gäste­wohnungen für internationale Gast­wissenschaftler des Instituts. Dies wird mit einer hinter­lüfteten Fassaden-konstruktion verkleidet, die einen Sichtschutz aus integrierten Klapp-Schiebeläden bietet, welche individuell gesteuert werden können.

Im Inneren des ganzen Gebäudes sind Wände aus qualitativ hochwertigem Sichtbeton vorgesehen. An den Wandscheiben, die das Treppenhaus begleiten, sollen über die drei mittleren Geschosse eingelegte Matrizen die Forschungs­arbeit des Instituts visualisieren.

Das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF) ist eine der größten Polymerforschungs­einrichtungen in Deutschland und betreibt anwendungs­orientierte material­wissenschaftliche Grundlagen­forschung, die Innovationen in Medizin, Sensorik und Kommunikations­technologie sowie für Leichtbau, Verkehrs- und Energie­technik erlaubt. 

IPF / DE
 

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