Panorama

Klimafreundlicher zur See fahren

29.06.2020 - Neue DLR-Institute forschen an maritimen Energiesystemen und der Mobilität der Zukunft.

Vergangene Woche gab der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt grünes Licht für zwei neue Institute. Diese werden zukünftig an innovativen Techno­logien für die Mobilitäts- und Energiewende forschen. Der Haushalts­ausschuss des Deutschen Bundestags hatte am 14. November des vergangenen Jahres dem Bundes­ministerium für Wirtschaft und Energie die erforder­lichen Mittel zur Gründung der DLR-Institute bewilligt und freigegeben. Insgesamt stellt das BMWi über 22 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung, die Länder Nieder­sachsen und Schleswig-Holstein engagieren sich zusammen mit weiteren rund zwei Millionen Euro jährlich.

„Wir freuen uns über den Zuwachs in der DLR-Familie. Die neuen Institute sind ein weiterer Beweis für das Vertrauen von Bund und Ländern in die Spitzen­forschung des DLR“, sagte Pascale Ehrenfreund, Vorstands­vorsitzende des DLR. „Wissenschaftliche Kompetenz und die Forschung an aktuellen, techno­logisch, gesellschaftlich und ökonomisch wichtigen Fragestellungen bilden die Basis zur Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschafts­standorts Deutschland. Mit den neuen Instituten werden wir unsere Aktivitäten auf den hoch­relevanten Gebieten maritime Energiesysteme und zukünftige Mobilität weiter verstärken.“ Karsten Lemmer, Vorstand für Energie und Verkehr im DLR, ergänzt: „Mobilitäts­wende und Klimawandel sind ganz aktuelle Themen, die eng zusammen­hängen. Die neuen Institute ergänzen unser vorhandenes Portfolio: Im DLR entwickelte Energie­technologien finden in der Schifffahrt Anwendung; für im DLR entwickelte Fahrzeug­intelligenz stellen wir methodisch Vertrauen sicher.“

Um den CO2-Ausstoß in der Schifffahrt zu reduzieren, entsteht das Institut für Maritime Energiesysteme in Geesthacht vor den Toren Hamburgs. Es ist das erste DLR-Institut in Schleswig-Holstein. Dort wird die vollständige Energie­wandlungskette betrachtet: Von der Hafen­infrastruktur über die Treibstoff­bevorratung an Bord bis hin zur Bereitstellung der Nutzenergie im Schiff. Schwerpunkte sind dabei die Bereitstellung von Strom, Wärme und Kälte an Bord, die Nutzung alternativer Treibstoffe, die Integration von Technologien wie Brennstoff­zellen-Systemen, Synergien im Hafenbetrieb sowie die Energie-Versorgungs­infrastruktur an Land. Das Ziel ist die Entwicklung von integrierten Systemen für eine effiziente und emissionsarme Energie­versorgung von Schiffen unterschiedlicher Größe. Die Ergebnisse sollen in einem Forschungs­schiff unter realen Bedingungen demonstriert, getestet und qualifiziert werden. So werden die gesamt­heitlichen Emissionen aus den maritimen Anwendungen deutlich vermindert und die Energie­versorgungspfade der Zukunft gestaltet.

In Niedersachen entsteht das Institut für Systems Engineering für zukünftige Mobilität aus einer Ausgliederung des Forschungs­bereichs Verkehrs aus dem Informatik­institut OFFIS, ein An-Institut der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Dort wurde schon lange eng mit dem DLR zusammen­gearbeitet. Die Fachleute werden unter anderem an der Zuver­lässigkeit von automatisiert bis autonom agierenden Transport­systemen auf Schiene, Straße und Wasser arbeiten. Das Informatik­institut entwickelt Methoden und Werkzeuge für den Entwurf, die Simulation, Verifikation und Validierung bis hin zur Zertifizierung von zuver­lässigen und vertrauens­würdigen Systemen für die Mobilität von morgen.

DLR / JOL

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