Panorama

Ausgezeichnete Festkörper-Theorie

29.11.2017 - Deutsche Physikalische Gesellschaft ehrt Angel Rubio mit dem Max-Born-Preis 2018.

Der geschäftsführende Direktor des MPSD, Angel Rubio, wird von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) mit dem renommierten Max-Born-Preis 2018 ausgezeichnet. Hiermit ehrt die Gesellschaft Rubio, der die Abteilung Theorie am MPSD leitet, für seine „nachhaltige Führungsrolle in der computer­gestützten Festkörper­physik und für seine Vorhersagen von Material­eigenschaften bei Nanometer-Längenskalen und in niedrigen Dimensionen.“

Abb.: Angel Rubio (Bild: MPSD)

Abb.: Angel Rubio (Bild: MPSD)

Die DPG beschreibt Rubios Arbeit im Nanometer-Bereich und an Nanoröhren aus Kohlenstoff als „heraus­ragend“. Auch seine Publikationen in den verschiedensten Themen­gebieten, von der Theorie von Clustern bis zu Chromophoren in biologischen Systemen, betont die Gesellschaft in ihrer Ehrung.

„Außerdem hat Rubio sich darum verdient gemacht, Computercodes für Arbeiten in Dichte­funktional­theorie weitläufig zugänglich zu machen“, sagt die DPG. „Hier sei insbesondere das Open-Source-Projekt Octopus zur Untersuchung angeregter Elektron-Ionen­zustände genannt.“

Der Max-Born-Preis wird im Jahr 2018 in London überreicht. Seit 1973 ehren die Deutsche Physikalische Gesellschaft und das britische Institute of Physics im jährlichen Wechsel einen britischen und einen deutschen Forscher.

MPSD / DE