Panorama

Aus zehn mach‘ fünf

02.03.2020 - Beim German Young Physicists‘ Tournament wurde die Nationalauswahl für das internationale Turnier im rumänischen Timişoara ermittelt.

Saskia Drechsel, Tarek Becic und Thomas Kornalik vom Team „Blueshift“ haben am vergangenen Wochenende im Physikzentrum Bad Honnef das German Young Physicists‘ Tournament (GYPT), die deutsche Physik-Meisterschaft, für sich entschieden. Den zweiten Platz belegte das Team „Märkers Elite 1. Reihe” mit Sebastian Heiss und Emma Ingendorf gefolgt von „#PleschyPassion” mit Carl Gadde, Adam Muderris und Markus Baier.

Zudem wurde eine zehnköpfige Nationalauswahl berufen, aus der in weiteren Workshops das fünfköpfige Nationalteam gebildet wird, das Deutschland vom 9. bis 16. Juli in Timişoara im Westen Rumäniens beim International Young Physicists‘ Tournament (IYPT) vertritt. Dazu gehören Markus Baier (16 Jahre, Robert Bosch Gymnasium, Langenau), Bjarne Niclas Deter (19, Schülerforschungszentrum, Kassel), Saskia Drechsel (17, Glückauf Gymnasium, Dippoldiswalde), Sebastian Heiss (16, Augustinus Gymnasium, Weiden/Oberpfalz), Thomas Kornalik (17, Ehrenbürg Gymnasium, Forchheim), Adam Muderris (15, Hans Thoma Gymnasium, Lörrach), Felix Rüdiger (16, St. Anna Schule, Wuppertal), Dominic Schwenkreis (17, Graf Engelbert Schule, Bochum), Karla Stephan (17, Geschwister Scholl Gymnasium, Löbau), Oscar von Löhneysen (17, Heinrich Hertz Gymnasium, Berlin). Außerdem vertreten drei von ihnen Deutschland bei der österreichischen internationalen Physikmeisterschaft, die vom 16. bis 18. April an der Montanuniversität Leoben stattfindet.

Am deutschen Auswahlwettbewerb, der Anfang des Jahres mit 14 regionalen Vorrunden gestartet war, nahmen dieses Jahr rund 200 Schülerinnen und Schüler teil. Den Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren, die als Siegerinnen oder Sieger aus den Regionalentscheiden hervorgingen, bot das Physikzentrum Bad Honnef als Sitz der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, die das Turnier zusammen mit der Universität Ulm durchführt, ein besonderes Ambiente. Rund die Hälfte der 77 Teilnehmenden in Bad Honnef waren weiblich; fast ein Viertel aller Teilnehmenden brachte bereits Wettbewerbserfahrung aus dem Vorjahr mit.

Jedes Teammitglied musste eine von 17 physikalischen Fragestellungen bearbeiten. Die offene Formulierung erlaubte es, die Fragen auf unterschiedlichem Niveau zu bearbeiten, und ermöglichte so auch jüngeren Schülerinnen und Schülern die Teilnahme. Beim GYPT präsentiert jedes Team-Mitglied einen Lösungsvorschlag für die eigene Fragestellung. Ein gegnerisches Team sucht nach Schwachstellen in der Argumentation und debattiert im Anschluss an die Präsentation die wissenschaftlichen Hintergründe. Eine hochkarätig besetzte Fachjury bewertet schließlich beide Teams in Bezug auf physikalisches Fachwissen, Teamfähigkeit und Fairness sowie die Fähigkeit, in englischer Sprache zu kommunizieren. Denn beim IYPT in Rumänien ist die Turniersprache Englisch.

Mittlerweile 14 in ganz Deutschland angesiedelte GYPT-Zentren bieten den Schülerinnen und Schülern Hilfe bei der Vorbereitung auf das Turnier an. In Bayreuth, Berlin, Bochum, Dachau, Erlangen, Hamburg, Hameln, Kassel, Leipzig, Meißen, Neustrelitz, Papenburg, Ulm und Wuppertal können die Teams ihre Experimente durchführen und sich mit Profis aus Schulen und Hochschulen abstimmen, wenn es um die theoretischen Probleme oder die praktischen Arbeiten geht. Gefördert wird das GYPT von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.

Ziel der noch zu benennenden Nationalmannschaft wird es sein, den Erfolg vom Vorjahr zu bestätigen: In Warschau wurde das deutsche IYPT-Team um Kapitän Frederik Gareis für den zweiten Platz mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

DPG / Kerstin Sonnabend

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