Rezension

Physik ist, wenn’s knallt

Marcus und Judith Weber: Physik ist, wenn’s knallt, Wilhelm Heyne Verlag, München 2019, brosch., 224 S., 14,99 €, ISBN 9783453604995

Schon der Titel des prall gefüllten Taschenbuchs überrascht: War das mit dem Knall nicht die Chemie? Dass es auch knallen kann, wenn es um Physik geht, zeigt dieses kurzweilige Buch des Physikanten-Gründers Marcus Weber und seiner Frau Judith. Die Diplom-Journalistin steuert zu jedem der 24 Kapitel eine einleitende Anekdote bei – inspiriert vom mitunter chaotischen Leben in der „Großfamilie Weber“ mit zwei pubertierenden Jugendlichen, einem Nesthäkchen und dem physikverrückten Vater. Nicht immer hat sich alles exakt so zugetragen wie beschrieben, „denn auch wenn das Leben angeblich die besten Geschichten schreibt: Noch viel schöner ist es, wenn man nachhilft“. Im Anschluss daran beschreibt Marcus Weber passend zur Anekdote das Experiment zum Nachmachen – stets angeführt von einer Zutatenliste und falls nötig ergänzt durch deutliche Warnhinweise: „Bitte fassen Sie das Trockeneis nicht mit bloßen Händen an. Es kann Erfrierungen verursachen.“

Nach dem Spaß folgt der etwas ernstere Teil in Form der physikalischen Erklärung. Wie bei den Physikanten üblich, kommt diese ohne komplizierte Formeln oder Fach­begriffe aus. Im Buch hilft die eine oder andere hübsche Illustration von Fides Friedeberg, den Sachverhalt noch anschaulicher zu machen. 

Die Mischung ist bunt und nicht auf die Physik allein begrenzt. Neben schwebenden Tischtennisbällen und „mehrstimmigen Kaffeebechern“ kommt auch die Wahrscheinlichkeitsrechnung von „Schnick, Schnack, Schnuck“ bis Backgammon nicht zu kurz. In die Chemie entführt das Kapitel, das Styroporberge mithilfe von Aceton verschwinden lässt. Die einzelnen Abschnitte bauen nicht aufeinander auf und können auch querbeet gelesen werden. Der besondere Witz von Judith Weber kommt allerdings beim Lesen in einem Rutsch besser zum Tragen. 

Etwas stutzig macht zum Einstieg ein kleiner Druckfehler, der aus einem Strahl bewegter Luft den ungleich massiveren Stahl werden lässt. Auch das Durchnummerieren der neun im ganzen Buch verteilten Fußnoten wäre entbehrlich. Dem Vergnügen beim Lesen und Ausprobieren der Experimente tut dies aber keinen Abbruch. Wie schon Fernsehmoderator Elton in seinem launigen Vorwort anmerkt: „Physik ist nicht, wenn’s langweilig wird, Physik ist, wenn’s knallt!“

Kerstin Sonnabend

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