Panorama

Von Dresden nach Darmstadt

17.03.2020 - Ulrich Breuer ist der neue Administrative Geschäftsführer von GSI und FAIR.

Seit dem 15. März gibt es ein neues Gesicht in der gemeinsamen Geschäftsführung des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung und der Facility for Antiproton and Ion Research in Europe in Darmstadt: Ulrich Breuer, der bis Juni sein bisheriges Amt als Kaufmännischer Direktor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf weiter ausübt, ist der neue Administrative Geschäftsführer. Damit vervollständigt Breuer die Geschäftsführung von GSI und FAIR, der außerdem der Wissenschaftliche Geschäftsführer Paolo Giubellino und der Technische Geschäftsführer Jörg Blaurock angehören. Seine Vorgängerin Ursula Weyrich hat die Stelle als Kaufmännischer Vorstand beim Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg übernommen.

Ulrich Breuer bringt einen großen Erfahrungsschatz als Wissenschaftsmanager mit nach Darmstadt. Der promovierte Physiker begann 1991 als Assistent des Vorstandsvorsitzenden am Forschungszentrum Jülich und war dort danach in leitenden Funktionen tätig. 2005 wechselte er als Kaufmännischer Geschäftsführer zum Hahn-Meitner-Institut Berlin, wo er die Fusion mit der Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung (BESSY) und die Gründung des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) begleitete, dessen Kaufmännischer Geschäftsführer er von 2009 bis 2011 war. Im Anschluss wirkte er bis 2017 als Vizepräsident Wirtschaft und Finanzen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und hat seither die Position des Kaufmännischen Direktors am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) inne.

An seiner neuen Position reizt ihn besonders, dass die GSI seit Jahrzehnten für weltweit renommierte Spitzenforschung stehe und mit dem künftigen Beschleunigerzentrum FAIR die internationalen Dimensionen der Forschung zukunftsweisend erweitert werden. Als wichtigstes Ziel nennt er eine solide Finanz- und Personalplanung. Außerdem möchte er die Wissenschaft effektiv unterstützen, indem er die infrastrukturellen, administrativen und kaufmännischen Rahmenbedingungen verbessert. Sicherlich kann er dabei von seinen Erfahrungen an anderen Großforschungseinrichtungen profitieren.

GSI / Kerstin Sonnabend

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