Panorama

Standard für Perowskit-Solarzellen

04.02.2020 - Normierte Verfahren bestimmen Stabilität und Qualität der Solarzellen.

Kommerziell erhältliche Solarmodule durchlaufen eine Reihe von Charak­terisierungs­verfahren, die ihre Eigenschaften analysieren und die Qualität sicherstellen. Diese Verfahren lassen sich jedoch nicht einfach auf Halo­genid-Perowskit-Solarzellen übertragen. Halogenid-Perowskite sind hybride anorganisch-orga­nische Materialien für eine neue Generation von Solar­zellen, die erst seit etwa elf Jahren untersucht werden. Perowskit-Solarzellen erreichen sehr hohe Wirkungs­grade und können äußerst kosten­günstig als extrem dünne Schichten aus einer Lösung aufgetragen werden. Allerdings sind Perowskit-basierte Solarzellen bislang noch nicht stabil genug, um auf den Markt zu kommen. Nun haben sich inter­nationale Experten aus 51 Forschungs­einrichtungen unter der Leitung von Mónica Lira-Cantú (Institut Catala de Nanosciencia i Nano­technologia) und Eugene A. Katz (Ben-Gurion-Universität des Negev) auf eine Sammlung von Alterungs­protokollen geeinigt, die für diese Material­klasse geeignet sind.

Aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin waren Antonio Abate und sein Doktorand Hans Köbler beteiligt, wie auch Mark Khenkin, Postdoc am HZB-Institut PVcomB. Die Konsens­erklärung erweitert die 2011 für organische Solarzellen entwickelten ISOS-Protokolle für die Stabilitäts­bewertung von Perowskit-Photo­voltaik um weitere Tests und Kenngrößen. Die Test­verfahren sind auf die spezifischen Merkmale von Perowskit-Solarzellen zuge­schnitten und können so deren besondere Eigen­schaften ebenfalls abbilden.

Der Konsens ermöglicht insbesondere eine bessere Vergleich­barkeit der Daten zur Alterung zwischen inter­nationalen Laboren und fördert somit aussage­kräftige Analysen der Degradations­prozesse, die die Stabilität beeinträchtigen. Eine Checkliste für die Bericht­erstattung über die Ergebnisse soll die Reproduzier­barkeit verbessern. Damit ist ein großer Meilenstein auf dem Weg vom Labor in die Industrie erreicht.

HZB / JOL

Weitere Infos

Lithium-Ionen-Akkus modellieren

Um neue Materialien und Designs von Akkus zu entwickeln, ist ein tieferes Verständnis erforderlich. Hierbei hilft die mathematische Modellierung, die in dem Whitepaper sowie einem Webinar erklärt werden.

Whitepaper lesen!

Korrosion und Korrosionsschutz modellieren

Pro Sekunde werden durch Korrosion weltweit ca. 5 Tonnen Stahl zersetzt, was zu Schäden führt, die jährlich etwa 2 Billionen Euro kosten. Ebenfalls sind zahlreiche Chemieunfälle, Gasexplosionen und Umweltverschmutzungen auf Korrosionsschäden zurückzuführen. Es gibt also gute Gründe, sich intensiv mit effektiven Schutzmaßnahmen zu beschäftigen.

 

Jetzt registrieren!

T5 JobMesse

Starten Sie durch im Neuen Jahr! Besuchen Sie die T5 JobMesse am 25. März im Haus der Wirtschaft in Stuttgart und treffen Sie auf attraktive Arbeitgeber.

Weitere Informationen

Jobbörse

Physiker Jobbörse auf der DPG-Tagung in Dresden.

Weitere Infos

Lithium-Ionen-Akkus modellieren

Um neue Materialien und Designs von Akkus zu entwickeln, ist ein tieferes Verständnis erforderlich. Hierbei hilft die mathematische Modellierung, die in dem Whitepaper sowie einem Webinar erklärt werden.

Whitepaper lesen!

Korrosion und Korrosionsschutz modellieren

Pro Sekunde werden durch Korrosion weltweit ca. 5 Tonnen Stahl zersetzt, was zu Schäden führt, die jährlich etwa 2 Billionen Euro kosten. Ebenfalls sind zahlreiche Chemieunfälle, Gasexplosionen und Umweltverschmutzungen auf Korrosionsschäden zurückzuführen. Es gibt also gute Gründe, sich intensiv mit effektiven Schutzmaßnahmen zu beschäftigen.

 

Jetzt registrieren!

T5 JobMesse

Starten Sie durch im Neuen Jahr! Besuchen Sie die T5 JobMesse am 25. März im Haus der Wirtschaft in Stuttgart und treffen Sie auf attraktive Arbeitgeber.

Weitere Informationen

Jobbörse

Physiker Jobbörse auf der DPG-Tagung in Dresden.

Weitere Infos