Panorama

Schaeffler baut hochmodernes Zentrallabor

23.03.2021 - Produktentwicklung für nachhaltige Mobilitäts- und Energie-Ökosysteme in 15 vernetzten Laboren.

Im Rah­men der im ver­gan­ge­nen Jahr ver­kün­de­ten Road­map 2025 in­ves­tiert Schaeff­ler rund 80 Mil­li­o­nen Euro in ein neues Zentral­la­bor in Her­zo­ge­naurach. Die In­ves­ti­tion zielt auf die Si­che­rung der Wett­be­werbs- und Zu­kunfts­fä­hig­keit der Schaeff­ler Gruppe so­wie die Stär­kung des Tech­no­lo­gie­stand­orts Her­zo­ge­naurach. Das Zentral­la­bor, das jetzt in der kon­kre­ten Pla­nungsphase ist, soll im Jahr 2023 fer­tig­ge­stellt wer­den.

Am Stammsitz des Kon­zerns ent­steht ein di­vi­si­ons­über­grei­fen­des Zentral­la­bor, das auf ei­ner Brut­to­ge­samt­flä­che von rund 15.000 Quad­rat­me­tern zu­künf­tig 15 La­bo­ren und mehr als 360 Mit­ar­bei­ten­den Platz bie­tet. Das Zentral­la­bor bün­delt Kern­kom­pe­ten­zen und Schlüs­sel­tech­no­lo­gien der Schaeff­ler Gruppe, vor al­lem in den Be­rei­chen Mess-, Prüf- und Ka­lib­rier­tech­nik, Ma­te­ri­al­wis­sen­schaft, Werk­stoff­ge­stal­tung und Elekt­ro­che­mie so­wie Op­ti­mie­rung von Le­bens­dauer, Be­las­tung und Zu­ver­läs­sig­keit. Au­ßer­dem wird ein Elekt­ro­ni­kla­bor auf­ge­baut. Mit der Kon­so­li­die­rung der Akti­vi­tä­ten un­ter ei­nem Dach soll der spar­ten­über­grei­fende Wis­sens- und Tech­no­lo­gie­trans­fer in­ten­si­viert so­wie Per­for­mance­s­tei­ge­rung durch die ge­mein­same Nut­zung von Res­sour­cen er­reicht wer­den.

„Im neuen Zentral­la­bor wer­den wir be­reichs­über­grei­fende Grund­la­gen­tech­no­lo­gien be­reit­stel­len, um da­mit zum Bei­spiel Pro­dukt­ent­wick­lun­gen für nach­hal­tige und CO2-neut­rale Mo­bi­li­täts- und Ener­gie-Öko­sys­teme zu er­mög­li­chen“, er­klärt Uwe Wag­ner, Vor­stand For­schung und Ent­wick­lung der Schaeff­ler AG. „Um Lö­sun­gen für die gro­ßen Zu­kunfts­trends wie zum Bei­spiel CO2-Neut­rali­tät, neue Mo­bi­li­täts­kon­zepte oder Au­to­ma­ti­sie­rung zu ge­stal­ten, müs­sen wir auch un­sere über­grei­fen­den Grund­la­gen­kom­pe­ten­zen in den Be­rei­chen der Ma­te­rial- und Ober­flä­chen­tech­no­lo­gien, der Elekt­ro­che­mie, der Elekt­ro­nik oder der Di­gi­tali­sie­rung im­mer schnel­ler er­wei­tern. Mit dem neuen Zentral­la­bor schaf­fen wir da­für eine her­vor­ra­gende Ba­sis.“

Das Zentral­la­bor soll da­bei auch Kun­den zu­gäng­lich ge­macht wer­den. Dazu wird auch ein La­bor- und Prä­sen­ta­ti­ons­be­reich für Di­gi­tali­sie­rung und den Ein­satz von Künst­li­cher In­tel­li­genz etab­liert.

„Mit un­se­rer Fer­ti­gungs­ex­zel­lenz sind wir her­vor­ra­gend po­si­ti­o­niert, um un­se­ren Kun­den auch in Zu­kunfts­tech­no­lo­gien wie E-Mo­bi­li­tät, Ro­bo­tics oder der Was­ser­stoff­tech­no­lo­gie beste Lö­sun­gen an­zu­bie­ten“, sagt An­dreas Schick, Vor­stand Pro­duk­tion, Supply Chain Ma­nage­ment und Ein­kauf. „Da­bei ist es ge­rade in die­sen Wachstums­fel­dern ent­schei­dend, schon bei der Grund­la­gen­for­schung an die An­wen­dun­gen in Pro­duk­ten und der Se­ri­en­fer­ti­gung zu den­ken, um im glo­ba­len Wett­be­werb füh­rend zu blei­ben. Be­son­ders un­sere digi­ta­len Si­mu­la­ti­ons­tech­ni­ken sind hier ent­schei­dend.“

Das Zentral­la­bor in Her­zo­ge­naurach setzt ne­ben sei­nem weit­rei­chen­den Leis­tungs­an­ge­bot Maß­stäbe im Be­reich der Kli­ma­ti­sie­rung und Vib­ra­ti­ons­frei­heit der La­bore und er­mög­licht so un­ter an­de­rem hoch­auf­lö­sende Mess­tech­ni­ken. Das Ge­bäude, das zu Be­ginn des Jah­res 2024 be­zo­gen wer­den soll, wird zu­dem nach neu­es­ten Nach­hal­tig­keits­stan­dards re­a­li­siert und als so­ge­nann­tes „Green Buil­ding“ nach dem „DGNB Gold“-Stan­dard be­trie­ben.

Mit die­ser Aus­stat­tung ist das Zentral­la­bor ein wich­ti­ges Ele­ment der im No­vem­ber be­kannt ge­ge­be­nen Road­map 2025, mit der die Schaeff­ler Gruppe ihre Zu­kunfts- und Wett­be­werbs­fä­hig­keit nach­hal­tig stärkt. „Das Zentral­la­bor si­chert hoch­mo­derne Ar­beits­plätze in Zu­kunfts­fel­dern und stei­gert zu­gleich die At­trak­ti­vi­tät des Stand­orts und der Re­gion für Kun­den und Mit­ar­bei­tende“, sagt Klaus Ro­sen­feld, Vor­sit­zen­der des Vor­stands der Schaeff­ler AG. „Es un­ter­streicht zu­dem un­ser Be­kennt­nis zum Stand­ort Deutsch­land.“

Schaeffler / LK

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