Panorama

Metalle für die Zukunft

28.12.2021 - Max-Planck-Doktorandenprogramm zu nachhaltiger Metallurgie startet Anfang 2022.

Das Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) hat sich zusammen mit seinen Kooperations­partnern erfolgreich um ein neues, von der Max-Planck-Gesellschaft gefördertes Doktoranden­programm beworben. Die „International Max Planck Research School on Sustainable Metallurgy“ (IMPRS SusMet) wird im Januar 2022 starten und insgesamt 38 Doktorandenplätze anbieten. Sie wird vom MPIE koordiniert, während die zukünftigen Nachwuchs­wissenschaftler entweder am MPIE selbst oder bei einem der Kooperations­partner arbeiten werden. Partner sind das Max-Planck-Institut für Kohlenvforschung in Mülheim, die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Duisburg-Essen. Die zukünftigen SusMet-Doktoranden werden sich unter anderem mit der Direkt­reduktion von Eisen, Plasmavsynthese und Elektrolyse beschäftigen, um den Weg zu einer klima­neutralen Metallurgie zu ebnen.

 

„Die Metallproduktion ist der größte industrielle Einzel­verursacher von Treibhausgasen. Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen und im Rahmen von SusMet die besten Nachwuchs­wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der ganzen Welt hier im Ruhrgebiet zum Forschen zusammenbringen. Unser Ziel ist es, Material- und Ingenieurs­wissenschaften, Physik, Chemie und computer­gestützte Simulations­methoden zu kombinieren, um den gesamten Lebenszyklus von Metallen zu betrachten: Angefangen bei der Synthese aus Erzen, über das Design von Legierungen mit optimierten Eigenschaften bis hin zu effizienten Recycling­prozessen für eine Kreislauf­wirtschaft.“, sagt Jörg Neugebauer, Sprecher der SusMet und Leiter der Abteilung „Computer­gestütztes Materialdesign“ am MPIE.

Die IMPRS SusMet bietet eine einzigartige Kombination aus exzellenten Forschungsbedingungen und einem intensiven, interdisziplinären Lehrprogramm, das neben Fachseminaren auch vielfältige Soft Skill Trainings anbietet. Das Programm wird ab Januar 2022 für zunächst sechs Jahre laufen. Bewerbungen für die ersten sieben freien Doktoranden­stellen sind von Januar bis Mitte Februar möglich. Nach erfolgreichem Abschluss wird der Doktorgrad von einer der Partneruniversitäten verliehen. Zusätzlich erhalten die Absolventen ein Zertifikat von der IMPRS SusMet.

MPIE / DE

 

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