Forschung

60 Jahre Laser: eine Erfolgsgeschichte

15.05.2020 - Mit einem Rubinlaser schickte Theodore Maiman am 16. Mai 1960 den ersten Laserpuls in die Welt.

Die originale Blitzlampe des ersten Lasers der Welt, inklusive künstlichem Rubin (Abbildung), schenkte Maiman dem deutschen Laserpionier Herbert Welling. In den 1960er-Jahren forschte Welling als junger Mann in den USA und kam sogar in die Lage, Finanzmittel für Maimans Forschung bereitzustellen. So entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft zwischen den beiden Physikern, und Maiman schenkte Welling den ersten Laser der Welt.

Darüber und über die Frühgeschichte des Lasers erzählte Welling in einem ausführlichen Interview, das damals in Physik in unserer Zeit erschienen ist. Anlässlich des 60. Jubiläums ist dieses Interview für vier Wochen online freigeschaltet (Link siehe unten). Dieses Interview ist übrigens ein schönes Beispiel dafür, wie sich Fehler bis in den fertigen Druck durchschleichen können: Im Vorspanntext steht versehentlich 1961 als Geburtsjahr des Lasers.

Ebenfalls zum freien Download haben wir einen Artikel des Historikers Ernst-Peter Fischer bereitgestellt. Darin gibt er einen Überblick über die enorme Entwicklung. Gerade in Deutschland hat der Laser eine ganze Industrie mit heute weltbekannten Unternehmen hervorgebracht, die als Garagenfirmen angefangen haben – bis zu Geräten für den „3D-Druck“ von Metallen als brandaktuellem Zukunftsmarkt. Einiges davon lässt sich auch in dem lesenswerten Schwerpunktheft vom „Physik Journal“ zu 50 Jahren Laser nachlesen, zu dem ein weiterer Link unten führt.

Wenn man heute versucht, aufzuzählen, wo überall Laser angewendet werden, findet man kaum ein Ende. Selbst Smartphonekameras nutzen inzwischen Laser für ihre Autofokussysteme; und wer noch mit dem Zollstock seine Wände zum Tapezieren ausmisst anstatt mit einem kleinen Laser-Entfernungsmesser, erntet fast schon mitleidiges Kopfschütteln. Nur auf einem Gebiet schwächelt der Laser – zum Glück. Die erste Vision, die die Presse nach der Verkündung der neuen Entdeckung für eine Anwendung hatte, waren „Todesstrahlen“. Es waren eben die Sechzigerjahre, die Jahre des Kalten Kriegs auch in vielen Köpfen, zudem hatten Science-Fiction-Storys mit Weltraumkriegen Hochkonjunktur. Doch obwohl seitdem zig Millionen Dollars in die Entwicklung von Laserwaffen geflossen sind, haben sich diese bislang nur in Hollywoods SciFi-Märchen breit durchsetzen können.

Roland Wengenmayr, Physik in unserer Zeit

Weiterführende Informationen

Ernst-Peter Fischer: „Fünfzig Jahre Laser: Erhellende Entdeckung“

Im Nachhinein ist man immer schlauer: Interview mit Herbert Welling zu 50 Jahre Laser

Schwerpunktheft vom „Physik Journal“ zu 50 Jahre Laser

 

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