Rezension

Physik ganz smart

Jochen Kuhn, Patrik Vogt (Hrsg.): Physik ganz smart. Springer Spektrum, Berlin 2019 (erschienen 16. Juni 2020), 214 S., geb., 27,99 €, ISBN 9783662592656

Smartphones und Tablet-PCs sind heute weit verbreitet. Fast alle Lernenden im Physikunterricht oder -studium dürften ein Smartphone besitzen. Die Geräte nutzen eine Vielzahl von Sensoren, sodass es naheliegt, sie auch zum Experimentieren zu verwenden.

In insgesamt sieben Hauptkapi­teln bzw. in 48 voneinander unab­hängigen Abschnitten stellen elf Autoren in diesem Buch Experimente vor, in denen ein mobiles Endgerät als Messgerät dient. Fast die Hälfte der Abschnitte hat Patrik Vogt als Allein­autor verfasst

Die vorgestellten Experimente ­verwenden ausschließlich die internen Sensoren, keiner der Versuche benötigt einen Zusatzsensor. Das Buch bietet sowohl Experimente, die bereits aus dem Physikunterricht bekannt sind, als auch neue Messungen in Alltagssituationen. Bedingt durch die verwendeten Sensoren betrifft dies vor allem die Mechanik (Kinematik, Dynamik, Hydromechanik, Schwingungen, Akustik). Einzelne Abschnitte befassen sich mit Licht, Mag­netfeld und radioaktiver Strahlung.

Ein Problem für ein solches Buch könnten die verschiedenen Betriebs­systeme darstellen, oder dass bestimmte Apps in den entsprechenden Stores verschwinden oder durch neue ersetzt werden. Deshalb bleiben die Experimente unabhängig von den Apps, auch wenn es Angaben darüber gibt, welche Apps zum Einsatz kommen. Am Ende des Buches finden sich Informationen zu den Bezugsquellen und gegebenenfalls Kosten. Hier zeigt sich, dass bis auf wenige Ausnahmen zehn Apps ausreichen. Statt die Bedienung der Apps kleinschrittig zu beschreiben, konzentrieren sich alle Abschnitte auf das Experiment. Meist kommen nur mobile Geräte zum Einsatz und nur hin und wieder der PC, etwa um Messwerte zu glätten und zu integrieren oder um den Logarithmus von Verhältnissen zu bilden.

Die Zielgruppe des Buches sind Physiklehrende aller Art, also Lehrkräfte an Schulen und Dozenten an Hochschulen. Einige Anmerkungen sind zwar speziell für den schulischen Physikunterricht gedacht; das Buch ist aber insbesondere auch für Dozenten etwa im ersten Semester und für Praktika relevant. Dennoch kann es sich auch für physikalisch Interessierte ohne Lehraufgaben lohnen.

Insgesamt ist es begeisternd, wie vielfältig die vorgestellten Experimentierideen sind. Beim Lesen bekommt man spontan Lust, manches mit dem eigenen mobilen Gerät auszuprobieren.

Prof. Dr. Thomas Wilhelm,
Institut für Didaktik der Physik,
Goethe-Universität Frankfurt
 

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