Rezension

Mond. Eine Biografie

Ben Moore: Mond. Eine Biografie, Kein und Aber, Zürich 2019, geb., 320 S., 24 Euro, ISBN 978303695799

Der britische Astrophysiker Ben Moore, Professor an der ETH Zürich, hat dem Mond eine Biographie gewidmet. Man könnte das Buch auch ein lunares Kompendium nennen, denn Moore behandelt fast alle Aspekte des Mondes: Mythologie, Kultur (insbesondere Literatur), Wissenschafts­geschichte, Raumfahrt, Gezeiten, Wirkung auf Organismen und natürlich seine Kartierung und die Theorien zu seiner Entstehung.


Trotz dieser Themenfülle ist Ben Moores Buch kein Gemischtwaren­laden, sondern eine kenntnisreiche und durchaus auch anspruchsvolle populärwissenschaftliche Plauderei im besten Sinne. Man merkt dem Text an, dass der Autor vom Mond fasziniert ist und sich intensiv mit ihm beschäftigt hat. Moore erforscht mit seiner Arbeitsgruppe mit Computersimula­tionen Szenarien der Mondentstehung.


Die Übersetzung von „magnificent desolation“, Buzz Aldrins Beschreibung der Mondoberfläche, mit „herrliche Verwüstung“ (statt „großartiger Trostlosigkeit“) finde ich etwas kurios. Auch hätte ich mir noch mehr Bilder und ein Register gewünscht. Aber das sind Kleinigkeiten bei einem Buch für alle Mondsüchtigen.

Alexander Pawlak

 

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