Rezension

Geschüttelt, nicht gerührt

Metin Tolan und Joachim Stolze: Geschüttelt, nicht gerührt Piper, München 2020, 336 S., brosch., 12 €, ISBN 9783492310260

Geheimagent James Bond hat in seinen bislang 26 Filmen schon so manch abenteuerliche Situation erlebt: wilde Verfolgungsjagden, bei denen er mit dem Motorrad ein herrenloses Flugzeug gejagt hat, die Bedrohung durch einen messerscharfen Laser oder Angriffe durch den bedrohlichen Beißer. Gleichzeitig hat Bastler Q James Bond mit meist ausgesprochen nützlichen Gadgets ausgestattet, beispielsweise mit einer leistungsstarken Magnetuhr oder einer nützlichen Röntgenbrille. Auf den ersten Blick erscheint vieles in den James-Bond-Abenteuern physikalisch an den Haaren herbeigezogen, doch der genaue Blick hilft hier weiter: Deshalb haben die beiden Dortmunder Physikprofessoren Metin Tolan und Joachim Stolze kürzlich die vollständig überarbeitete Neuausgabe ihres Buches über die Physik bei James Bond vorgelegt.

Gegenüber der ersten Ausgabe aus dem Jahr 2008 hat sich nicht nur der Aufbau der Kapitel verändert, sondern es sind auch ein paar neue physikalische Betrachtungen aus den Filmen mit Daniel Craig hinzugekommen. Darüber hinaus sind die Abbildungen überarbeitet oder ergänzt. Die beiden Autoren nehmen – erneut unterstützt von ihren Studierenden – die markantesten Szenen bei James Bond physikalisch genau unter die Lupe. Dabei gehen sie stets von der Annahme aus, dass die Abenteuer vollkommen realistisch sind und James Bond nicht nur ein sehr guter und topfitter Geheimagent ist, sondern auch ein hervorragend ausgebildeter Physiker sein muss, der in Sekundenschnelle gekoppelte, nichtlineare Differen­tialgleichungssysteme im Kopf lösen kann. So rechnen die beiden Physiker aus, unter welchen Randbedingungen James Bond seine Actionszenen überleben und seinen Gegnern entkommen kann.

Meist stellt man als Leser verblüfft fest, dass viele Szenen tatsächlich möglich sind, wenn auch mitunter mit nicht mehr ganz so realistischen Annahmen. Stets erklären die beiden Autoren die Physik hinter den Szenen oder Gadgets immer zunächst verständlich für die breite Leserschaft. Erst am Ende eines jeden Abschnitts signalisiert das Foto des ersten Bond-Girls, der Muscheltaucherin Honey Ryder, dass nun die Details für Besser­wisser folgen. Hier geht es mehr in die Tiefe und die Leser bekommen auch einige Formeln präsentiert. Dadurch gelingt es Tolan und Stolze, eine sehr breite Leserschaft anzusprechen!

68 Schwarz-Weiß-Abbildungen, zum Teil mit Filmszenen, ergänzen das Buch oder illustrieren die physikalischen Vorgänge. Das Buch ist nicht nur kurzweilig geschrieben, sondern auch ausgesprochen lehrreich und beispielsweise für Lehrkräfte eine hervorragende Inspirationsquelle für spannende Physikaufgaben für die Oberstufe.

Maike Pfalz

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