Rezension

Endet der Himmel, wenn das All beginnt?

Tim Peake: Endet der Himmel, wenn das All beginnt? Bastei Lübbe, 2019, 352 S., Taschenbuch, 12,00 €, ISBN 9783404610303

Der britische ESA-Astronaut Tim Peake verbrachte 2015/16 ein halbes Jahr auf der ISS und stellt sich seitdem den vielen Fragen der Öffentlichkeit. Mehr als 200 davon beantwortet er in dem vorliegenden Buch und behandelt dabei alle nur denkbaren Themen rund um die Auswahl als Astronaut, den Start der Rakete, das tägliche Leben auf der ISS, die Arbeit als Astronaut und die künftige Raumfahrt.

Den Auftakt machen Fragen über den Start der Rakete, die damit zusammenhängenden Rituale, den Flug zur ISS und die Frage, die den Buchtitel schmückt. Merkwürdigerweise schließen sich danach Fragen zur Auswahl der Astronauten an – für mich ein Bruch, denn kurz nachdem Tim Peake die ISS betreten hat, springt er zurück zu seiner Auswahl und der Astronautenausbildung. Immerhin geht es anschließend chronologisch weiter mit dem Leben auf der ISS, der Rückkehr zur Erde und mit einem Blick in die Zukunft. Allerdings gibt es speziell zu Beginn viele leicht störende Querverweise und Vorgriffe.

Die gestellten Fragen sind mehr oder weniger ausführlich beantwortet. Mancher Antwort ist nur eine halbe Seite gewidmet, während sich andere Ausführungen über mehrere Seiten erstrecken. Das führt dazu, dass einige Schilderungen aus meiner Sicht zu langatmig geraten sind. Wem die Detailfülle zu groß ist, kann natürlich einfach bis zur nächsten Frage weiterblättern. Einige Antworten sind ergänzt durch Skizzen, die mal wichtige Sachverhalte illustrieren, mal aber auch nur der Auflockerung dienen. Da Bildlegenden fehlen, sind allerdings nicht alle Grafiken gut verständlich.

Das Buch lässt sich schnell lesen und ist überaus informativ. Manche Fragen fand ich etwas banal, aber dafür beantwortete Tim Peake auch Fragen, die ich mir noch gar nicht gestellt hatte und die ich ausgesprochen spannend fand. Einige Fotoseiten ergänzen das Buch. Für mich war es eine hervorragende Ergänzung zu Alexander Gersts „166 Tage im All“: Während Gerst nur ausgewählte Hintergrundinfos gibt und stattdessen die großformatigen, beeindruckenden Fotos für sich sprechen lässt, liefert Tim Peake detaillierte Hintergrundinformationen zur Arbeit eines Astronauten, die speziell den Wert der astronautischen Raumfahrt verdeutlichen.

Maike Pfalz

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