Rubriken

Forum

„Ich wollte es den Zweiflern zeigen“

Interview mit dem Chemie-Nobelpreisträger Stefan W. Hell

  • Alexander Pawlak
  • 06 / 2015 Seite: 23
thumbnail image: „Ich wollte es den Zweiflern zeigen“

Seit fast dreißig Jahren beschäftigt sich Stefan W. Hell (52) mit Mikroskopie. Schon sehr früh setzte er sich zum Ziel, eine Methode zu entwickeln, mit der sich die Beugungsgrenze durchbrechen lässt. Dieses verfolgte er hartnäckig weiter und nahm dafür eine wechselvolle akademische Karriere in Kauf, die ihn schließlich ans Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen führte, wo er seit 2002 Direktor ist. 2014 erhielt er gemeinsam mit Eric Betzig und William E. Moerner den...

Von der Schneeflocke zur Lawine

Am Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos beschäftigen sich Forscher u. a. mit den Materialeigenschaften von Schnee sowie der Entstehung und Dynamik von Lawinen.

  • Stefan Jorda
  • 04 / 2015 Seite: 28
thumbnail image: Von der Schneeflocke zur Lawine

Mein erstes Ziel ist der Zauberberg.Von Davos aus geht es mit der Standseilbahn zum ehemaligen Sanatorium auf der Schatzalp, das Thomas Mann in seinem Roman verewigt hat. Für den prächtigen Jugendstilbau habe ich aber keine Zeit, denn von hier soll es 500 Meter höher gehen zum Strelapass. Dort unterhält das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF eine meteorologische Station und ein Versuchsgelände. Doch die Skilifte, die uns dorthin bringen sollen, stehen still. Weiter oben tobt ein...

Ein Glücksfall für die Mathematik

Im Jahr 2002 eröffnete das Mathematikum in Gießen. Mathematikprofessor Albrecht Beutels­pacher ist Initiator und Direktor und erhielt im vergangenen Jahr die Publizistikmedaille der DPG.

  • Maike Pfalz
  • 03 / 2015 Seite: 26
thumbnail image: Ein Glücksfall für die Mathematik

Erst ganz leise klirrt und klackert es – oben an der Decke hat sich wie von Geisterhand die große Kugelbahn in Bewegung gesetzt. Nach und nach werden bunte Kugeln in einer Art Fahrstuhl nach oben gehoben, von wo aus sie auf ver­schlungenen Wegen nach unten rollen. Fast schon wie Musik klingt es, wenn die Kugeln durch die Rohre rollen, durch Loopings rauschen, aber dann doch den Kampf gegen die Schwerkraft verlieren. In diesen wenigen Minuten, in denen die Kugeln sich bewegen, verstummen...

Eine Lösung für Lösungen

Der Exzellenzcluster RESOLV hat sich zum Ziel gesetzt, ein übergreifendes Verständnis für das Lösen von Substanzen zu entwickeln.

  • Stefan Jorda
  • 02 / 2015 Seite: 22
thumbnail image: Eine Lösung für Lösungen

Koffeinfreier Kaffee, elektrochemische Energiespeicher oder die Proteinfaltung – auf den ersten Blick haben diese Themen nichts miteinander zu tun, doch tatsächlich spielen immer Lösungsmittel eine entscheidende Rolle.

Exzellente Initiative?

Kürzlich lief für die beiden Cluster Quest und CFN die Förderung durch die Exzellenzinitiative aus. Welche Veränderungen hat diese Initiative gebracht, und wie geht es nun weiter?

  • Maike Pfalz
  • 01 / 2015 Seite: 25
thumbnail image: Exzellente Initiative?

Eine riesige Baugrube prägt derzeit die Callinstraße in der Hannoveraner Nordstadt. Seit 2013 graben die Bagger hier das Fundament für das Hannoversche Institut für Technologie (HITec) aus, dessen Herzstück ein 20 Meter hoher Turm für Experimente in der Schwerelosigkeit sein wird. 2011 wurde der 30 Millionen Euro teure Forschungsbau nach Empfehlung des Wissenschaftsrats in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern aufgenommen – eine direkte Folge der Aktivitäten, die der...

Hör zu!

Mit personalisierten Hörgeräten, Cochlea-Implantaten und assistiven Audiotechnologien möchte der Oldenburger und Hannoveraner Exzellenzcluster das „Hören für alle“ ermöglichen.

  • Maike Pfalz
  • 07 / 2014 Seite: 24
thumbnail image: Hör zu!

Wer kennt das nicht: Die Party ist in vollem Gange, überall stehen Grüppchen von Gästen zusammen und unterhalten sich, im Hintergrund läuft laute Musik. Da spricht einen die eigene Begleitung an, und man versteht nur Bahnhof. Zu viele Geräusche überdecken das gewünschte Gespräch. In solchen und anderen Situationen möchte der Exzellenzcluster „Hearing4all“ Hilfe bieten. Die Forscher in Oldenburg und Hannover arbeiten an Hörhilfen, welche die gesamte Bandbreite von minimaler Hörbeeinträchtigung...

Brücke zum Weltraum

Im Februar fand in Bordeaux die 24. DLR-Parabelflugkampagne statt – und das Physik Journal war mit an Bord.

  • Oliver Dreissigacker
  • 06 / 2014 Seite: 24
thumbnail image: Brücke zum Weltraum

Als wäre die ganze Angelegenheit nicht schon aufregend genug, darf ich den Start des Airbus A300 „Zero G“ im Cockpit miterleben. Auf dem Klappsitz links Platz zu nehmen, ist Millimeterarbeit, denn im Cockpit des betagten Airbus sitzen bereits vier Crew-Mitglieder: Pilot, Kopilot und zwei Bordingenieure. Pünktlich um 9:30 Uhr biegen wir auf die Startbahn ein, kurz darauf gibt Pilot Bordenave Gas. Bereits nach einem Drittel der Startbahn zieht er die Nase des A300 nach oben. Das vergleichsweise...

„Nicht der kostengünstigste Weg“

Interview mit dem Physik-Nobelpreisträger und ehemaligen amerikanischen ­ Energieminister Steven Chu zur Energiefrage

  • Stefan Jorda
  • 05 / 2014 Seite: 22
thumbnail image: „Nicht der kostengünstigste Weg“

Als Wissenschaftler entwickelte er bei den Bell Labs und an der Stanford University Methoden, um Atome zu kühlen und zu speichern. Dafür erhielt Steven Chu 1997 den Physik-Nobelpreis. Als Manager leitete er fünf Jahre lang das Lawrence Berkeley National Lab, bevor er 2009 dem Ruf von Barack Obama folgte und Energieminister wurde. Inzwischen ist er als Professor für Physik und Physiologie wieder zurück an der Stanford University, engagiert sich aber unverändert in Sachen Klimawandel und...

Exzellente Elektronik für übermorgen

Das Center for Advancing Electronics Dresden erforscht die Zukunft der Halbleiterindustrie.

  • Oliver Dreissigacker
  • 04 / 2014 Seite: 26
thumbnail image: Exzellente Elektronik für übermorgen

Der Begriff „Silicon Saxony“ ist zu Recht weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. In Anlehnung an das kalifornische Silicon Valley steht er für die Region von und um Dresden – dem größten europäischen Standort für Mikroelektronik und organische Elektronik. Rund 300 Firmen mit 40. 000 Mitarbeitern haben sich in einem Verband gleichen Namens zusammengeschlossen, in dieser Branche der größte in Europa. Aber auch die Forschungslandschaft ist dicht bevölkert, mit mehreren Max-Planck-,...

Partikel in der Pampa

Das Pierre-Auger-Observatorium detektiert die energiereichsten Teilchen im Universum.

  • Stefan Jorda
  • 03 / 2014 Seite: 29
thumbnail image: Partikel in der Pampa

Seit Stunden fahre ich bereits von der argentinischen Großstadt Mendoza aus nach Süden, meist führt die Straße schnurgeradeaus. Zu beiden Seiten der Straße erstreckt sich die Pampa mit ihrer niedrigen Vegetation aus Gras und Büschen. Zur Rechten begleiten mich in einiger Entfernung die schneebedeckten Gipfel der Anden, doch hier in der Ebene ist es heiß und trocken. Bis zu meinem Ziel, der Kleinstadt Malargüe, fehlen noch immer fast hundert Kilo­meter, als ich den ersten „Tank“ sehe: Am...

Aktuelles Heft

Inhaltsverzeichnis
10 / 2017

thumbnail image: PJ 10 2017

Anomalien von Wasser

Ursprung des Lebens

Fraunhofer-Linien

Phänomenta

Zugang Physik Journal

Nur DPG-Mitglieder haben vollen Zugriff auf alle Hefte und Online-Inhalte des Physik Journal und müssen sich dafür mit ihrer Mitgliedsnummer registrieren » 

Erst wenn die Artikel des Physik Journal älter als drei Jahre sind, stehen sie kostenlos und frei zugänglich zur Verfügung

Als DPG-Mitglied erhalten Sie den Physik Journal Newsletter, wenn Sie sich dafür bei der DPG registrieren »

Mediadaten

Die Mediadaten für Werbe­mög­lich­kei­ten im Phy­sik Jour­nal finden Sie als PDFs hier:
2017 deutsch / eng­lisch
2018 deutsch / englisch

Webinar

Warum reale akustische Systeme nur multiphysikalisch simuliert werden können

  • 02. November 2017

In diesem Webi­nar wird ge­zeigt, warum man bei­spiels­weise schon bei der Simu­la­tion eines „ein­fachen“ Laut­spre­chers auf multi­phy­si­ka­li­sche Kopp­lung an­ge­wie­sen sein kann, wenn man ex­pe­ri­men­tel­le Er­geb­nis­se kor­rekt re­pro­du­zie­ren will.

Alle Webinare »

Site Login

Bitte einloggen

Andere Optionen Login

Website Footer