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Eine breite Basis für Spitzenleistungen

Seit 2014 findet das German Young Physicists‘ Tournament mit wachsenden Teilnehmerzahlen statt. In diesem Jahr hatten sich 180 Schülerinnen und Schüler dafür angemeldet.

  • Stefan Jorda
  • 09 / 2017 Seite: 34
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"Beim Leidenfrost-Effekt kann ein Wassertropfen mehrere Minuten auf einer heißen Oberfläche überleben. Unter bestimmten Bedingungen führt ein solcher Tropfen sternförmige Oszillationen aus. Induziere verschiedene Oszillationsmoden und untersuche sie.“ Vor einem Jahr hat Auguste Medert aus Langenau diese Fragestellung zum ersten Mal gesehen – eine der 17 Aufgaben des diesjährigen International Young Physicists’ Tournament (IYPT). Am Schülerforschungszentrum Ulm hat sich die 17-jährige Schülerin...

Atmosphärische Arktis

Auf der norwegischen Forschungsstation Alomar betreibt das Leibniz-Institut für Atmosphären­physik Instrumente zur Untersuchung der mittleren Atmosphäre.

  • Maike Pfalz
  • 07 / 2017 Seite: 24
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Ende Februar besuche ich das erste Mal in meinem Leben die Arktis. Morgens um acht stehe ich bei strahlendem Sonnenschein vor dem Andøya Space Center, das am Fuße eines rund 400 Meter hohen Hügels auf der kleinen Insel Andøya in Nordnorwegen liegt. Ich warte auf Gerd Baumgarten. Der Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) an der Universität Rostock in Kühlungsborn nimmt mich mit zum Arctic Lidar Observatory for Middle Atmosphere Research – kurz: Alomar. Vom Andøya Space...

Erklärer oder Lügner?

Die drei Teilnehmer einer Podiumsdiskussion in Stuttgart befassten sich mit „Wissenschaftsjournalismus in Zeiten der Lügenpresse“.

  • Alexander Pawlak
  • 06 / 2017 Seite: 26
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Presse und Journalismus erleben schwere Zeiten, wenn es um die Anerkennung ihrer Glaubwürdigkeit geht. Soziale Medien übernehmen vielfach Nachrichtenfunktion. Das birgt einerseits Chancen für eine aktivere Beteiligung der Öffentlichkeit, eröffnet aber auch einfache und schnelle Möglichkeiten, Falsch­informationen („Fake News“) zu streuen. Gleichzeitig scheint die Skepsis gegenüber etablierten Zeitungen oder den öffentlich-rechtlichen Medien zu wachsen. Bei einer repräsentativen Studie zur...

Frei, aber doch nicht kostenlos

Die Digitalisierung hat das Publikationswesen radikal verändert. Die Open-Access-Bewegung wird immer stärker, Fragen des Urheberrechts sind dabei neu zu klären.

  • Maike Pfalz
  • 05 / 2017 Seite: 24
thumbnail image: Frei, aber doch nicht kostenlos

Vor 20 Jahren gehörte der regelmäßige Gang in die Universitätsbibliothek zum Studium noch dazu wie Vorlesungen und Übungsgruppen: Fachbücher musste man ausleihen und nach Hause schleppen, Fachartikel mühsam in einem unübersichtlichen Tool der Bibliothek suchen. Wer Glück hatte, konnte die gewünschte Zeitschrift im Regal suchen und die interessanten Artikel kopieren. Wer Pech hatte, musste sie per Fernleihe bestellen. Die heutige Realität ist eine andere: Dank Internet und Digitalisierung stehen...

Der größte Hörsaal der Welt

Studierende können Massive Open Online Courses aus einem weltweit verfügbaren Angebot wählen – die meisten Universitäten erkennen die Abschlüsse aber nicht an.

  • Kerstin Sonnabend
  • 03 / 2017 Seite: 29
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Der Professor trägt einen dunklen Anzug und tritt souverän auf: Er weiß, wovon er spricht. Sein Englisch ist mit einem französischen Akzent gefärbt – er spricht deutlich und langsam, in klaren und wohl durchdachten Sätzen. Wo andere Dozenten sich verhaspeln, leitet er auch komplizierte Formeln ohne Umweg her und erklärt präzise die Methoden, die es erlauben, Probleme der Statistischen Mechanik mit Computern zu lösen. Mark, Physikstudent im zweiten Mastersemester, hört aufmerksam zu. „The...

Im Rauschen lauschen

Die beiden Gravitationswellendetektoren Advanced LIGO sind bereits wieder in Betrieb. Nun kommt in Italien Advanced VIRGO dazu.

  • Stefan Jorda
  • 02 / 2017 Seite: 24
thumbnail image: Im Rauschen lauschen

Wenige Kilometer von Pisa entfernt verlasse ich die Auto­bahn bei der Kleinstadt Cascina. Die Gegend wird landwirtschaftlich genutzt, ein Bauer fährt mit einem Traktor über ein trockenes Feld. In der Ferne scheint eine Pipeline die Felder zu queren. Aus der Nähe entpuppt sich die vermeintliche Leitung als niedriges langes Bauwerk mit weißen Seitenwänden und blauem Wellblechdach. Ich nähere mich dem Gravitationswellendetektor VIRGO. Unter den Blechdächern verbergen sich zwei jeweils drei...

„Es braucht gegenseitiges Verständnis.“

Interview mit Christiane Heinicke – Teilnehmerin an der Marsvorbereitungsmission HI-SEAS, die in Kooperation der Universität Hawaii und der NASA stattfand.

  • Maike Pfalz
  • 11 / 2016 Seite: 26
thumbnail image: „Es braucht gegenseitiges Verständnis.“

Drei Frauen und drei Männer – darunter ein Astrobiologe, eine Bodenkundlerin, eine Ärztin und die Physikerin Christiane Heinicke – haben ein Jahr lang zusammen in einem kleinen Habitat auf dem Mauna Loa gewohnt. Die Kommu­nikation mit der Außen­welt war künstlich zeitverzögert, das Habitat verlassen durften die Teilnehmer nur in Raum­anzügen. Ziel der Simulation war es herauszufinden, wie ein Team zusammengesetzt sein muss, um lange Zeit auf engem Raum zusammenzuleben.

„Ausgangspunkt ist die weiße Landkarte“ 

Interview mit Armin Grunwald, Mitglied der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe

  • Maike Pfalz
  • 10 / 2016 Seite: 20
thumbnail image: „Ausgangspunkt ist die weiße Landkarte“ 

Anfang Juli hat die „Endlagerkommission“ nach mehr als zwei Jahren Arbeit ihren Abschlussbericht veröffent­licht. In dem über 600 Seiten langen Bericht schlägt die Kommission ein Verfahren mit umfangreicher Bürgerbeteiligung für die Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Abfall vor. Unter den 32 Kommissionsmitgliedern war auch der Physiker und Philosoph Armin Grunwald vom Institut für Technikfolgenabschätzung in Karlsruhe.

Nachtschicht in Namibia

Im Khomas Hochland von Namibia stehen fünf Cherenkov-Teleskope, die den Himmel nach Quellen hochenergetischer Gammastrahlung durchforsten.

  • Maike Pfalz
  • 09 / 2016 Seite: 34
thumbnail image: Nachtschicht in Namibia

Um 20 nach fünf am Nachmittag sitze ich auf den Stufen zu einem imposanten, 60 Meter hohen Teleskop, das zusammen mit vier kleineren Teleskopen mitten im Nirgendwo von Namibia steht. Der Sonnenuntergang ist eindrucksvoll: Während die Sonne hinter einem der kleinen Teleskope versinkt, färbt sie den Himmel rötlich-golden.

Es kommt ein Schiff geladen…

Der Eisbrecher Polarstern befährt die Polarregionen als Forschungsplattform und versorgt die Neumayer-Station III in der Antarktis.

  • Kerstin Sonnabend
  • 07 / 2016 Seite: 26
thumbnail image: Es kommt ein Schiff geladen…

Extreme Regenfälle, die kleine Bäche zu reißenden Strömen machen; Gerölllawinen, die Ort­schaften in Trümmerhaufen verwandeln – das Wetter scheint jedes Maß verloren zu haben. Da passt es, dass die DPG zu einer Recherche-Reise „Umweltphysik auf und mit der Polarstern“ eingeladen hat. Der Forschungseisbrecher des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) ist in den Polarregionen unterwegs und trägt dazu bei, extreme Wetter­lagen besser zu verstehen. CO2-verträglich trete ich die Reise nach Bremerhaven mit...

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Optik-Simulation geladener Teilchen

  • 24. January 2019

Nehmen Sie an diesem Webinar teil, um mehr über Simula­tionen der Optik gela­dener Teil­chen zu er­fah­ren. Sie lernen, wie man die Trajek­torien von Ionen, Elek­tronen, Atomen und Mole­külen in Gegen­wart von elek­tri­schen und magne­tischen Kräf­ten be­rech­net, um z.B. Einzel­linsen, Teil­chen­be­schleu­ni­ger oder auch Protonen­bewegungen im Erd­magnet­feld zu model­lieren.

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