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„Wir sind ins kalte Wasser gesprungen.“ 

Interview mit Martin Wegener, Jens Fahrenberg und Martin Hermatschweiler, den Vertretern der Preisträger des DPG-Technologietransferpreises 2017/2018

  • Kerstin Sonnabend
  • 07 / 2018 Seite: 26
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Das Institut für Nanotechnologie (INT) und das Innovations- und Relationsmanagement (IRM) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erhielten in diesem Jahr zusammen mit der Nanoscribe GmbH den Technologietransfer­preis der Deutschen Physikali­schen Gesellschaft.1) 2016 erstmals verliehen, würdigt der Preis eine erfolgreiche Ausgründung der letzten Jahre, die ihre Produkte dauerhaft am Markt platzieren konnte – und ehrt auch das ideengebende Institut sowie die Beratungsstelle für den...

Im NanoRack zur ISS

Die Experimente von drei Studierendenteams wurden beim Überflieger-Wettbewerb von DLR und DPG ausgewählt und fliegen in diesem Jahr zur Internationalen Raumstation.

  • Maike Pfalz
  • 06 / 2018 Seite: 30
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Nicht viel größer als eine Brotdose, leichter als 10 kg, betrieben per USB-Anschluss – das sind nur einige der zahlreichen Spezifikationen, welche die ausgewählten Experimente des Überflieger-Wettbewerbs erfüllen müssen.

Quanten machen große Sprünge

Ein Flaggschiff der Europäischen Kommission zu Quantentechnologien soll helfen, Ergebnisse aus den Laboren in marktreife Produkte zu überführen.

  • Kerstin Sonnabend
  • 03 / 2018 Seite: 24
thumbnail image: Quanten machen große Sprünge

Im April 2016 gab die Europäische Kommission – versteckt in einer umfangreichen Pressemitteilung – bekannt, im Rahmen einer Euro­pean Cloud Initiative ein europaweites Flaggschiff zu Quantentechnologien fördern zu wollen. Grundlage der Entscheidung, im Laufe von zehn Jahren etwa 500 Millionen Euro zu inves­tieren, sofern die Mitgliedsstaaten einen ähnlichen Beitrag durch nationale Fördermittel aufbringen, war das „Quantum Manifesto“. Ein sechsköpfiges Autorenteam um den Quantenphysiker...

Beratung auf hoher Ebene 

Interview mit Rolf-Dieter Heuer, dem derzeitigen Vorsitzenden der European High Level Group

  • Maike Pfalz
  • 02 / 2018 Seite: 20
thumbnail image: Beratung auf hoher Ebene 

Im November 2015 hat die Europäische Kommission unter Präsident Jean-Claude Juncker mit dem Scientific Advice Mechanism eine neue Beratungsstruktur für ihre Forschungspolitik installiert. An der Spitze steht eine „High Level Group“ aus bis zu sieben renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, darunter DPG-Präsident Rolf-Dieter Heuer, der dem Gremium derzeit vorsteht.

„Gebt eurem Traum eine Chance!“

Interview mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst, der 2018 zu seiner zweiten Mission auf die ISS aufbrechen wird.

  • Maike Pfalz
  • 11 / 2017 Seite: 28
thumbnail image: „Gebt eurem Traum eine Chance!“

2009 wurde der deutsche Geophysiker Alexander Gerst (41) aus über 8000 Bewerbern als neuer ESA-Astronaut ausgewählt. Fünf Jahre später absolvierte er mit „Blue Dot“ seine erste Mission auf der internationalen Raumstation ISS. 2018 wird er zur Mission „Horizons“ aufbrechen und in der zweiten Hälfte als Kommandant fungieren.

Phänomenale Phänomene

Weltweit gibt es hunderte von Science Centern, die zum Experimentieren einladen. Ein wichtiger Vorreiter in Deutschland ist die Phänomenta in Flensburg.

  • Maike Pfalz
  • 10 / 2017 Seite: 30
thumbnail image: Phänomenale Phänomene

Als erstes höre ich ein Muhen, direkt danach erklingt die Sirene eines Krankenwagens, um abgelöst zu werden vom Krähen eines Hahns. Nein, ich bin nicht auf einem Bauernhof gelandet oder an einer belebten Straße, sondern im Science Center Phänomenta. Hier geht es ausgesprochen lebhaft zu: So laden bereits im Eingangsbereich verschiedene Experimente mit Wasser zum Ausprobieren ein – etwa ein drehbarer Brunnen mit verschiedenen Fontänen, die das Wasser parallel zueinander ausspucken. Doch sobald...

European XFEL: Röntgenblitzlicht und Molekülkino

Am Röntgenlaser European XFEL hat der Forschungsbetrieb begonnen.

  • Alexander Pawlak
  • 10 / 2017 Seite: 26
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Viele Forscherinnen und Forscher aus aller Welt dürfte es von nun an in ein schmuckloses Gewerbegebiet ins schleswig-holsteinische Schenefeld ziehen. Grund dafür sind nicht die dortigen Autowerkstätten, sondern der stärkste Röntgenlaser der Welt: der Europäische Freie-Elektronen-Röntgenlaser, kurz European XFEL.1) Oberirdisch ist davon nicht viel zu sehen, denn der Röntgen­laser erstreckt sich in einem Tunnel von 3,4 Kilometern Länge vom DESY in Hamburg bis zur Experimentierhalle unterhalb des...

Eine breite Basis für Spitzenleistungen

Seit 2014 findet das German Young Physicists‘ Tournament mit wachsenden Teilnehmerzahlen statt. In diesem Jahr hatten sich 180 Schülerinnen und Schüler dafür angemeldet.

  • Stefan Jorda
  • 09 / 2017 Seite: 34
thumbnail image: Eine breite Basis für Spitzenleistungen

"Beim Leidenfrost-Effekt kann ein Wassertropfen mehrere Minuten auf einer heißen Oberfläche überleben. Unter bestimmten Bedingungen führt ein solcher Tropfen sternförmige Oszillationen aus. Induziere verschiedene Oszillationsmoden und untersuche sie.“ Vor einem Jahr hat Auguste Medert aus Langenau diese Fragestellung zum ersten Mal gesehen – eine der 17 Aufgaben des diesjährigen International Young Physicists’ Tournament (IYPT). Am Schülerforschungszentrum Ulm hat sich die 17-jährige Schülerin...

Atmosphärische Arktis

Auf der norwegischen Forschungsstation Alomar betreibt das Leibniz-Institut für Atmosphären­physik Instrumente zur Untersuchung der mittleren Atmosphäre.

  • Maike Pfalz
  • 07 / 2017 Seite: 24
thumbnail image: Atmosphärische Arktis

Ende Februar besuche ich das erste Mal in meinem Leben die Arktis. Morgens um acht stehe ich bei strahlendem Sonnenschein vor dem Andøya Space Center, das am Fuße eines rund 400 Meter hohen Hügels auf der kleinen Insel Andøya in Nordnorwegen liegt. Ich warte auf Gerd Baumgarten. Der Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) an der Universität Rostock in Kühlungsborn nimmt mich mit zum Arctic Lidar Observatory for Middle Atmosphere Research – kurz: Alomar. Vom Andøya Space...

Erklärer oder Lügner?

Die drei Teilnehmer einer Podiumsdiskussion in Stuttgart befassten sich mit „Wissenschaftsjournalismus in Zeiten der Lügenpresse“.

  • Alexander Pawlak
  • 06 / 2017 Seite: 26
thumbnail image: Erklärer oder Lügner?

Presse und Journalismus erleben schwere Zeiten, wenn es um die Anerkennung ihrer Glaubwürdigkeit geht. Soziale Medien übernehmen vielfach Nachrichtenfunktion. Das birgt einerseits Chancen für eine aktivere Beteiligung der Öffentlichkeit, eröffnet aber auch einfache und schnelle Möglichkeiten, Falsch­informationen („Fake News“) zu streuen. Gleichzeitig scheint die Skepsis gegenüber etablierten Zeitungen oder den öffentlich-rechtlichen Medien zu wachsen. Bei einer repräsentativen Studie zur...

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