Großgeräte

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Großgeräte füllen riesige Experimentierhallen und erfordern internationale Kollaborationen für ihre Realisierung, den Bau und Betrieb. Heutzutage sind Großgeräte wie der European XFEL, FLASH, FRM II, FAIR oder der geplante Fusionsreaktor ITER aus der Forschung nicht mehr wegzudenken.

Artikel

Stapellauf für Wendelstein

  • Stefan Jorda
  • 07 / 2014 Seite: 6
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FRM II: Neutronenquelle der Erkenntnis

  • Alexander Pawlak
  • 04 / 2014 Seite: 6
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Partikel in der Pampa

Das Pierre-Auger-Observatorium detektiert die energiereichsten Teilchen im Universum.

  • Stefan Jorda
  • 03 / 2014 Seite: 29
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Seit Stunden fahre ich bereits von der argentinischen Großstadt Mendoza aus nach Süden, meist führt die Straße schnurgeradeaus. Zu beiden Seiten der Straße erstreckt sich die Pampa mit ihrer niedrigen Vegetation aus Gras und Büschen. Zur Rechten begleiten mich in einiger Entfernung die schneebedeckten Gipfel der Anden, doch hier in der Ebene ist es heiß und trocken. Bis zu meinem Ziel, der Kleinstadt Malargüe, fehlen noch immer fast hundert Kilo­meter, als ich den ersten „Tank“ sehe: Am...

Ein komplexes Feld

Am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald entsteht das Fusionsexperiment Wendelstein 7-X vom Typ Stellarator.

  • Stefan Jorda
  • 03 / 2012 Seite: 26
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Ungewöhnlich ist sie, diese Maschine. Wären da nicht die vielen Löcher in dem matt schimmernden Stahl, kleine und große, runde und rechteckige, könnte das Ganze ein enormer Tank sein. Die Löcher geben den Blick frei auf ein komplexes Inneres aus Metallplatten, kupfernen und silbrig glänzenden Strukturen, Schläuchen, Rohren und elektrischen Leitungen.

Die Universalmaschine auf Kurs

In den nächsten Jahren soll mit FAIR ein internationales Beschleunigerzentrum für Experimente mit Ionen und Antiprotonen entstehen.

  • Oliver Kester, Hans-Dieter Krämer, Hartmut Eickhoff und Horst Stöcker
  • 01 / 2012 Seite: 31
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Mit der Facility for Antiproton and Ion Research in Europe (FAIR) entsteht an der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionen­forschung GmbH in Darmstadt ein weltweit einzigartiges Beschleunigerzentrum, das ein breit gefächertes Experimentierprogramm ermöglichen wird. FAIR wird Antiprotonen- und Ionenstrahlen mit bislang unerreichter Intensität und Qualität liefern, mit denen sich Wissenschaftler aus aller Welt Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums seit dem Urknall...

Partikel in der Pampa

  • Johannes Blümer
  • 06 / 2010 Seite: 31

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Kosmische Strahlung trifft ständig auf die Erde. Die Teilchen stammen aus der Sonne, von Supernova-Explosionen in unserer Milchstraße - und aus anderen Galaxien. Besonders interessant sind die seltenen Ereignisse, bei denen einzelne Atomkerne kinetische Energien von vielen Joule aufweisen. Ihre Identifizierung, die Suche nach ihrer Herkunft und die Physik ihrer Wechselwirkung mit der Atmosphäre sind die Forschungsziele des Pierre-Auger-Observatoriums.

Licht für schwere Ionen

Petawatt High Energy Laser for Heavy Ion Experiments (PHELIX) am GSI Helmholtz-Zentrum Darmstadt

  • Vincent Bagnoud, Stefan Borneis, Thomas Kühl und Klaus Witte
  • 02 / 2010 Seite: 35

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Seit zwei Jahren steht am GSI Helmholtzzentrum in Darmstadt die stärkste Laseranlage Deutschlands. An der Grenze des technisch Machbaren erzeugt PHELIX Pulse mit einer Energie von bis zu 1000 Joule bzw. ­einer Leistung von fast 500 Terawatt. Damit und in Kombination mit Schwerionenstrahlen lassen sich extreme Materiezustände erzeugen und untersuchen, wie sie in Sternen oder im Innern von Gasplaneten vorkommen.

Brillante Blitze

Der Freie-Elektronen-Laser FLASH in Hamburg

  • Josef Feldhaus, Jörg Rossbach und Hans Weise
  • 04 / 2008 Seite: 37

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Der Freie-Elektronen-Laser FLASH liefert seit rund drei Jahren Laserstrahlen, die mit ihrer kleinen ­Wellenlänge im Nanometerbereich und ihrer ultrakurzen Pulsdauer eine neue Welt an Experimenten eröffnen. Nanoobjekte lassen sich damit ablichten oder auch chemische Reaktionen verfolgen. Die ­hohe Leistungsdichte auf der Probe erlaubt es, auch nicht­lineare Prozesse anzuregen und zu analysieren.

Neutronen nach Maß

Die Forschungsneutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) in Garching

  • Winfried Petry und Jürgen Neuhaus
  • 07 / 2007 Seite: 31

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Egal ob es sich um Polymere, technische Werkstoffe oder Motorteile handelt, Neutronen sind die idealen Sonden, wenn es darum geht, Materie zu untersuchen, ohne sie dabei zu zerstören. Die neue Forschungs-neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II), die 2004 in Betrieb gegangen ist, bietet die Möglichkeit, intensive Neutronenstrahlen für ein breites Spektrum an Anwendungen gezielt „maßzuschneidern".

Neutronen für die Forschung

Spallationsneutronenquelle SNS

  • Frank Klose, Norbert Holtkamp und Dieter Richter
  • 01 / 2007 Seite: 23

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In den USA wurde im April 2006 die erste gepulste Neutronenquelle in Betrieb genommen, die Neutronen mithilfe eines Megawatt-Protonenbeschleunigers erzeugt. Ihr effektiv nutzbarer Teilchenfluss wird die bisherigen Spitzenwerte von Reaktoren deutlich übertreffen. Wird diese Quelle die Forschung mit Neutronen revolutionieren?

Europäische Wunschliste für Großprojekte

  • Stefan Jorda
  • 12 / 2006 Seite: 7

Erste Stellungnahme zu Großgeräten bestätigt

  • Stefan Jorda
  • 01 / 2003 Seite: 6

Großgeräte für die Forschung

  • Mit Beiträgen von Wedig von Heyden, Reimar Lüst und Werner Press
  • 11 / 2002 Seite: 24

News

Auf den Spuren der kosmischen Strahlung

Zehn Großprojekte wurden neu in den Europäischen Fahrplan für Forschungsinfrastrukturen aufgenommen.

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Supermikroskop für einzigartige Einblicke in die Materie

In Schweden soll ab 2013 die stärkste Neutronenquelle der Welt entstehen - das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligt sich an der Planungsphase zur Europäischen Spallationsquelle ESS mit 15 Millionen Euro.

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Neue Perspektiven für Kernfragen

Das europäischen Kernphysik-Komitee präsentiert seine Roadmap für die nächsten zehn Jahre.

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Antiprotonen unter Beschuss

Der Bau des Forschungszentrums FAIR in der Nähe von Darmstadt verzögert und verteuert sich. Aus diesem Grund wurde das Projekt strukturell und wissenschaftlich begutachtet.

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Links

DESY

Am Deutschen Elektronen-Synchrotron in Hamburg sind mit dem Freie-Elektronen-Laser FLASH und der Röntgenstrahlungsquelle PETRA III zwei Großanlagen in Betrieb und mit dem European-XFEL befindet sich schon die nächste im Bau.

Forschungsneutronenquelle FRM II

Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) in Garching und produziert Neutronen, die als Sonden in der Physik, Chemie, Biologie und den Materialwissenschaften eingesetzt werden.

Empfehlungen des Wissenschaftsrats

Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Förderung von Forschungsbauten einschließlich Großgeräten (2011)

FAIR - Facility for Antiproton and Ion Research

In den nächsten Jahren wird am Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR entstehen, eines der größten Forschungsvorhaben weltweit.

Fusionsforschungsreaktor ITER

Im südfranzösischen Cadarache haben die Bauarbeiten für den "International Thermonuclear Exerimental Reactor" (ITER) begonnen, der Ende dieses Jahrzehnts in Betrieb gehen soll.

BMBF- Bundesministerium für Bildung und Forschung

Website des BMBFs zu Forschungsbauten und Großgeräten

Helmholtz-Gemeinschaft

Zahlreiche Großgeräte sind in Deutschland der Helmholtz-Gemeinschaft zugeordnet.

ESFRI

European Strategy Forum on Research Infrastructures

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09 / 2015

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