Gravitationswellen

thumbnail image: Gravitationswellen

Albert Einstein sagte sie bereits 1915 als Konsequenz der Allgemeinen Relativitätstheorie vorher: Gravitationswellen. Der direkte Nachweis dieser winzigen Störungen im Gefüge der Raum-Zeit ließ allerdings hundert Jahre auf sich warten. Erst im September 2015 gelang es der LIGO-Kollaboration, eine Gravitationswelle zu detektieren.

Artikel

LISA folgt Pfadfinder

  • Alexander Pawlak / AEI / DLR
  • 09 / 2017 Seite: 6

Mehr

Der Quelle auf der Spur

Der direkte experimentelle Nachweis und die Analyse von Gravitationswellen sind möglich, wenn es gelingt, sie analytisch zu modellieren.

  • Gerhard Schäfer
  • 02 / 2017 Seite: 35
thumbnail image: Der Quelle auf der Spur

Wenn Gravitationswellen direkt gemessen werden sollen, spielen Abstandsmessungen von einem Tausendstel des Protonendurchmessers und sogar darunter eine Rolle. Ein effizienter Algorithmus, der die erwarteten Gravitationswellensignale vom Untergrund der Detektoren trennt, ist für den Nachweis der Wellen unverzichtbar. Die analytische Modellierung von Gravitationswellen hilft dabei, die Parameter des Quellsystems der Welle zu bestimmen.

Im Rauschen lauschen

Die beiden Gravitationswellendetektoren Advanced LIGO sind bereits wieder in Betrieb. Nun kommt in Italien Advanced VIRGO dazu.

  • Stefan Jorda
  • 02 / 2017 Seite: 24
thumbnail image: Im Rauschen lauschen

Wenige Kilometer von Pisa entfernt verlasse ich die Auto­bahn bei der Kleinstadt Cascina. Die Gegend wird landwirtschaftlich genutzt, ein Bauer fährt mit einem Traktor über ein trockenes Feld. In der Ferne scheint eine Pipeline die Felder zu queren. Aus der Nähe entpuppt sich die vermeintliche Leitung als niedriges langes Bauwerk mit weißen Seitenwänden und blauem Wellblechdach. Ich nähere mich dem Gravitationswellendetektor VIRGO. Unter den Blechdächern verbergen sich zwei jeweils drei...

Kleine Wellen, große Aufgabe

  • Matthias Delbrück
  • 12 / 2016 Seite: 14

Mehr

Gravitationswellen gefasst!

  • Thomas W. Baumgarte
  • 04 / 2016 Seite: 16
thumbnail image: Gravitationswellen gefasst!

Mehr

Mit Hilfe der beiden LIGO-Detektoren ist es erstmals gelungen, Gravitationswellen direkt zu messen.

LISA auf dem rechten Pfad

  • Alexander Pawlak
  • 01 / 2016 Seite: 6
thumbnail image: LISA auf dem rechten Pfad

Mehr

LISA Pathfinder ist erfolgreich gestartet und soll die Technologie für den Nachweis von Gravitationswellen im All testen.

Fortschrittliche Suche nach Gravitationswellen

  • Alexander Pawlak
  • 07 / 2015 Seite: 10

Mehr

Simuliertes Verschmelzen

Mit Hilfe numerischer Methoden lassen sich heutzutage Phänomene und Effekte der Allgemeinen Relativitätstheorie genau erkunden.

  • Thomas W. Baumgarte
  • 06 / 2015 Seite: 39
thumbnail image: Simuliertes Verschmelzen

Rechtzeitig zum hundertsten Geburtstag der Allgemeinen Relativitätstheorie hat ihre numerische Behandlung enorme Fortschritte gemacht. Mit neuen Methoden ist es jetzt möglich, Szenarien zu simulieren, die mit analytischen Methoden unzugänglich sind − zum Beispiel die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher.

Präzisionstests mit Pulsaren

Rotierende Neutronensterne eignen sich ideal zum Testen der Allgemeinen Relativitätstheorie in starken Gravitationsfeldern.

  • Michael Kramer und Norbert Wex
  • 06 / 2015 Seite: 31
thumbnail image: Präzisionstests mit Pulsaren

Ähnlich zu elektromagnetischen Wellen sollten auch Gravitationswellen existieren, die sich mit Licht­geschwindigkeit ausbreiten. Auch wenn diese Wellen bislang nicht direkt beobachtet wurden, steht ihre Existenz inzwischen außer Frage. Der indirekte Nachweis gelang mithilfe von kosmischen „Leuchttürmen“, den Pulsaren. Ihr Bahnumlauf beschleunigt sich messbar, da sie aufgrund der Abstrahlung von Gravitations­wellen Bahnenergie verlieren.

Wellen aus dem Rauschen fischen

  • Roman Schnabel, Gerhard Heinzel, Harald Lück, Benno Willke und Karsten Danzmann
  • 10 / 2009 Seite: 33

Mehr

Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie können beschleunigte Massen Wellen der Raumzeit hervor­rufen. Diese Gravitationswellen bewirken aber so kleine Längenänderungen, dass es bis heute nicht gelungen ist, sie direkt zu beobachten. Die dafür erforderlichen Teleskope werden Laserinterferometer mit viele Kilo­meter langen Armen sein. Trotz dieser makroskopischen Ausmaße ist dabei die Quantenphysik zu berücksichtigen. Nur mit modernster Physik...

Forschen am Quantenlimit

Ziele und Aktivitäten des Exzellenzclusters „Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research“ in Hannover

  • Maike Keuntje
  • 09 / 2008 Seite: 30

Mehr

Schwarze Löcher in Bewegung

  • Bernd Brügmann
  • 06 / 2006 Seite: 16

Einsteins Kunstwerk

  • Domenico Giulini
  • 10 / 2005 Seite: 27

Mehr

Einsteins originellste wissenschaftliche Leistung ist sicher die Allgemeine Relativitätstheorie. Auch 90 Jahre nach ihrer Aufstellung ist sie Gegenstand innovativer und spannender Experimente. Neben einer Darstellung der charakteristischen Grundzüge der ART und ihrem Verhältnis zu Newtonschen Konzepten soll hier ein Überblick über einige Beobachtungs­resultate geboten werden.

Aktuelle Probleme der Gravitationsphysik

  • Jürgen Ehlers
  • 07 / 2002 Seite: 43

Mehr

Während Einsteins Gravitationstheorie, die Allgemeine Relativitätstheorie, nach spektakulären Anfangserfolgen zwischen 1915 und 1919 für lange Zeit ein vom Hauptstrom der physikalischen Forschung getrenntes Gebiet blieb, gelang es ab 1960, mehrere ihrer Voraussagen durch Beobachtungen und Experimente mit wachsender Genauigkeit zu überprüfen. In den letzten 30 Jahren ist die Allgemeine Relativitätstheorie zu einem integralen Bestandteil der Astrophysik geworden. Ein aktuelles Forschungsgebiet...

Auftakt zum Konzert der Sterne

  • Peter Aufmuth und Karsten Danzmann
  • 01 / 2002 Seite: 33

Mehr

Südlich von Hannover liegt eine astronomische Station der besonderen Art. Sie besteht nicht aus gewölbten Kuppeln oder riesigen Parabolantennen, sondern aus zwei 600 Meter langen rechtwinklig angeordneten Röhren: das Gravitationswellenobservatorium GEO 600. Das Instrument stellt einen Horchposten ins All dar. Dem Klang des Universums zu lauschen schien bis vor kurzem ein unerfüllbarer Traum, da sich Schallwellen im interstellaren Raum nicht ausbreiten können. Aber Einstein hat uns gelehrt, dass...

News

Nachweis nach 100 Jahren

Die beiden LIGO-Detektoren haben das Gravitationswellensignal von zwei verschmelzenden Schwarzen Löchern nachgewiesen.

thumbnail image: Nachweis nach 100 Jahren

Ausgezeichnete Gravitationswellenforscher

Karsten Danzmann, Bruce Allen und Alessandra Buonanno erhalten den diesjährigen Niedersächsischen Staatspreis.

thumbnail image: Ausgezeichnete Gravitationswellenforscher

Preisregen für Gravitationswellenforscher

Ronald Drever, Kip Thorne, Rainer Weiss und das LIGO-Team erhalten den diesjährigen Gruber-Preis für Kosmologie sowie den Special Breakthrough Prize in Fundamental Physics.

thumbnail image: Preisregen für Gravitationswellenforscher

Neuer Preis und neue Gravitationswelle

Der Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2017 geht an den Physiker Karsten Danzmann.

thumbnail image: Neuer Preis und neue Gravitationswelle

Links

Webpage der LIGO-Kollaboration

Alle Neuigkeiten und Informationen rund um die LIGO-Kollaboration

Webpage der Virgo-Kollaboration

Alle Neuigkeiten und Informationen rund um die Virgo-Kollaboration

GEO 600 - Gravitational Wave Detector

 Webpage bei der Max-Planck-Gesellschaft mit Hintergrundinformationen zu Gravitationswellen und ihrem Nachweis

Aktuelles Heft

Inhaltsverzeichnis
11 / 2017

thumbnail image: PJ 11 2017

Interview mit Alexander Gerst

Atomare Cluster im Fokus

Elektrische Dipolmomente gesucht

Zugang Physik Journal

Nur DPG-Mitglieder haben vollen Zugriff auf alle Hefte und Online-Inhalte des Physik Journal und müssen sich dafür mit ihrer Mitgliedsnummer registrieren » 

Erst wenn die Artikel des Physik Journal älter als drei Jahre sind, stehen sie kostenlos und frei zugänglich zur Verfügung

Als DPG-Mitglied erhalten Sie den Physik Journal Newsletter, wenn Sie sich dafür bei der DPG registrieren »

Mediadaten

Die Mediadaten für Werbe­mög­lich­kei­ten im Phy­sik Jour­nal finden Sie als PDFs hier:
2017 deutsch / eng­lisch
2018 deutsch / englisch

Webinar

Einführung in die Simulation von Halbleiter-Bauelementen

  • 30. November 2017

Von Mosfets über LEDs bis zu Wafern – Halb­leiter­bau­elemente sind essen­tielle Bestand­teile moderner Tech­nik in nahezu allen Bran­chen. Die nume­ri­sche Simu­la­tion kann dabei ein wich­ti­ges Hilfs­mit­tel dar­stel­len, um diese Bau­elemen­te in ihrer Funk­tions­weise zu analy­sie­ren und somit deren Kon­zep­tion zu er­leich­tern.

Alle Webinare »

Site Login

Bitte einloggen

Andere Optionen Login

Website Footer