Preisträger

Beleuchtung aus dem Hintergrund

CCD-Detektoren mit einer homogenen Hintergrundbeleuchtung bieten sich als Detektoren für die Raumfahrt an.

  • Andrej Krimlowski
  • 09 / 2014 Seite: 63

Immer wieder aufs Neue erinnern uns Naturereignisse wie der Meteoriteneinschlag im russischen Tschelja­binsk im Februar 2013 an die Zerbrechlichkeit unserer Welt. Ein inhärenter Drang eines jeden Lebewesens auf unserem Planeten ist das Überleben. Daher liegt uns Menschen der Wunsch nahe, mögliche Gefahren für unsere Zivilisation frühzeitig zu erkennen, um Katastrophen möglichst abwenden zu können.

Im Jahr 2008 wurde das Projekt AsteroidFinder ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, eine spezielle Klasse von Asteroiden – so genannte Internal Earth Objects (IEOs) – mittels optoelektronischer Detektoren zu beobachten und die Gefahren einer möglichen Kollision mit der Erde frühzeitig abschätzen zu können. Bei IEOs handelt es sich um Objekte, deren Umlaufbahnen sich zwischen den Umlaufbahnen der Erde und der Venus befinden. Einige von ihnen könnten unsere Zivilisation bedrohen. Im Rahmen des Projekts wurde 2012 in der Abteilung Planetare Sensorsysteme am Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) eine Studie zur Ladungstransporteffizienz von EMCCD-Sensoren (Electron Multiplying Charge Coupled Device) durchgeführt. EMCCDs unterscheiden sich von herkömmlichen CCDs durch ihre integrierte elektronische Verstärkerstrecke, die mit einem Photomultiplier vergleichbar ist: Eine Spannung von 30 bis 40 Volt zwischen den Verstärkerregistern und dem Detektorausgang beschleunigt die Elektronen im Chip, sodass diese durch Stoß­ionisation weitere Elektronen erzeugen und damit das Signal verstärken. Diese Verstärkung erfolgt über viele Stufen und ist proportional zum ursprünglichen Signal. (...)

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