Arbeitsmarkt für Physikerinnen und Physiker
Statistiken und Analysen für das Jahr 2011
- Lutz Schröter
- 12 / 2011 Seite: 41
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Der Arbeitsmarkt für Physikerinnen und Physiker folgt der wirtschaftlichen Entwicklung und entspannt sich 2011 weiter. So ist erstmals seit 2008 die Anzahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Arbeitssuchenden gegenüber dem Vorjahr signifikant gesunken. Gleichzeitig ist die Zahl der Stellenmeldungen bei der Bundesagentur für Arbeit gegenüber dem Vorjahr wieder gestiegen. Nach wie vor scheinen junge Physiker und Physikerinnen eher von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein als berufserfahrene.
Stellenangebote
Die Zeichen für Physikerinnen und Physiker stehen gut: So wurden der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Berichtszeitraum etwa 21 Prozent mehr offene Stellen gemeldet [1, 2]. Damit ist das Vorkrisenniveau wieder erreicht.
Die meisten gemeldeten Stellenangebote kamen 2011 mit etwa 21,7 Prozent aus dem Bereich Forschung und Entwicklung (Tab. 1). Dagegen hat sich das Stellenangebot aus dem Hochschulbereich etwa halbiert. Dieser Wert ist der seit Beginn der Auswertung im Jahr 2006 geringste bislang ermittelte Wert!
Die Angebote aus dem produzierenden Gewerbe haben sich gegenüber 2010 versechsfacht und spiegeln die Fachkräftelücke in der Industrie wider. Den größten Anteil daran haben Optik und Gerätebau, wohingegen die Nachfrage in den Bereichen Elektronik und Bauelemente deutlich geringer gestiegen ist. ...