Bildung - Beruf

Mit der Physik sieht man mehr

Physikerinnen und Physiker sind in der Medienbranche eher selten, doch auch dort finden sie dank ihrer Fähigkeiten spannende Aufgaben.

  • Alexander Pawlak
  • 03 / 2009 Seite: 25

Dunkel. Kein Licht. Den Blick hinter die Kulissen des Fernsehens hatte ich mir anders vorgestellt. Iris Zink führt mich hinter den schweren schwarzen Vorhängen des Aufnahmestudios entlang und bewahrt mich davor, über eine abgestellte Kiste zu stolpern. „Wo steckt denn der Moderator? Ich brauche einen Kameramann!“, ruft der Regisseur. Heute zeichnet das Team eine neue Folge von „Abenteuer Forschung“ mit Harald Lesch auf, dem derzeit wohl bekanntesten Physikprofessor im deutschen Fernsehen.

Im benachbarten Kontrollraum voller Strippen, Schalter und Monitore können wir verfolgen, wie sich der Moderator einfindet. Die Klappe zur Aufnahme fällt, allerdings nur noch digital auf dem Bildschirm. Harald Lesch referiert sogleich routiniert über die Ausbreitung von Epidemien im Zeitalter des globalen Flugverkehrs. Der erste Durchlauf ist noch nicht perfekt, und Lesch ändert spontan den Text. „Tausend Milliarden Euro klingt etwas anschaulicher als eine Billion“, entscheidet er, als es um die horrenden Kosten einer weltumspannenden Epidemie geht. Die studierte Physikerin Iris Zink ist seit 1992 Redakteurin im Ressort Naturwissenschaft des ZDF. Gerade steckt sie mitten in den Vorbereitungen für eine zweiwöchige Reise nach Tansania. Auch das gehört zu ihrer Arbeit, denn dort betreut sie redaktionell die Aufnahmen für eine Folge von „TerraX: Faszination Erde“. ...

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Raytracing ist die Stan­dard­methode zur Ent­wick­lung von opti­schen Sys­te­men und wird ein­ge­setzt, um diese Sys­teme vir­tuell auszu­legen und Vor­her­sagen über ihre opti­schen Ei­gen­schaf­ten zu ma­chen. Ein­satz­be­rei­che sol­cher digi­ta­ler Pro­to­ty­pen sind bei­spiels­weise die Ent­wick­lung von Laser- oder Ab­bil­dungs­sys­te­men.

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