„Best Paper Award“ für Coherent-Rofin-Team

  • 24. January 2018

Preisträger präsentiert Ergeb­nisse zu Hoch­leis­tungs­faser­lasern in Webinar am 25.1. und Fach­bei­trag.

Auf der Comsol Conference in Rotterdam im vergan­genen November stellten Experten aus dem Bereich multi­physikalische Modellierung und Simulation aus ganz Europa die Ergebnisse ihrer inno­vativen Forschungs- und Modellierungs­arbeiten vor. Das Programm­komitee der Konferenz zeichnete drei besonders beein­druckende Präsen­tationen aus den über 140 Vorträgen mit einem speziellen „Best Paper Award“ aus.

Abb.: Jens Schüttler (re.) nahm den „Best Paper Award“ im Namen des F&E-Teams von Coherent-ROFIN in Hamburg von Svante Littmarck (li.) bei der COMSOL Konferenz Ende 2017 in Rotterdam entgegen. (Bild: COMSOL)

Abb.: Jens Schüttler (r.) nahm den Best Paper Award im Namen des F&E-Teams von Coherent-Rofin in Hamburg von Svante Littmarck bei der Comsol-Konferenz Ende 2017 in Rotterdam entgegen. (Bild: Comsol)

Die zahl­reichen Präsen­tationen der Konferenz in Rotterdam deckten ein breites Themen­spektrum ab, einschließlich offen­zelliger Polyurethan­schäume, Beton-Gewichts­staumauern und Hochleistungs­faserlaser. Für Letztere überreichte die Jury den ersten „Best Paper Award“ an Jens Schüttler, Benjamin Neumann, Steffen Belke, Frank Becker und Stefan Ruppik von Coherent-Rofin für ihre Arbeit über „Virtual Long Term Testing of High-Power Fiber Lasers“ – Virtuelle Langzeit­tests von Hochleistungs­faserlasern. Die Leistung von Hochleistungs­faserlasern ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Die Skalierung zu höherer Leistung hat indes auch einige Heraus­forderungen offenbart, da die effektive Leistung von Faser­lasern durch Effekte wie Photo­darkening und trans­versale Moden­instabilität begrenzt werden kann.

Jens Schüttler und seine Kollegen ent­wickelten einen speziellen, mehr­stufigen Simulations­ansatz mit sehr hoher numerischer Effizienz, um die Leistung eines Faser­lasers über seine typische Lebens­dauer zu verfolgen. Ihr Modell berück­sichtigt die Effekte der Moden­konkurrenz, der Moden­energie­übertragung, der Laser­verstärkung, der Biege­verluste sowie der räum­lichen Eigen­schaften der realen Faser. Das Team führte virtuelle Langzeit­tests mit diesem Modell durch, indem es einen Laser­betrieb von 10.000 Stunden in einer Rechen­zeit von nur wenigen Stunden simulierte.

Morgen, am 25. Januar 2018, wird Jens Schüttler sein Modell in einem deutsch­sprachigen Webinar von Comsol als Gastdozent präsen­tieren. Interessierte können sich hier für das Webinar registrieren.

Coherent / JOL

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