Schnupperwoche für helle Köpfe

  • 11. January 2017

Studenten können sich zur Photonik-Akademie Ende März bewerben – Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2017.

Digital Factory, Smart Manufacturing, Industrie 4.0 oder Factory of the Future – welche Begrifflichkeit man auch wählt: Der große Treiber unserer Zeit ist die digitale, intelligente Steuerung und Vernetzung aller Produktions­prozesse und Produktions­ketten unter­einander. Die Photonik spielt eine Schlüsselrolle bei der Digitalisierung der Industrie, denn sie stellt eine breite Palette digitaler Licht­technologien wie Kameras, Sensoren, Belichter, Scanner und Laser­maschinen bis hin zum industriellen 3D-Druck zur Verfügung.

Während der Photonik-Akademie 2017 vom 26. bis 31. März 2017 werden dreißig Studenten digitale Produktions­verfahren hautnah erleben. Unter dem Motto „Wir suchen die Hellsten für die Produktion von morgen“ lernen die Studenten alle Grundlagen des industriellen 3D-Drucks kennen und werfen bei führenden Unternehmen und Instituten der Branche einen Blick hinter die Kulissen.

Die Akademie gibt außerdem einen umfassenden Überblick über die gesamte neue Interaktions­kette Mensch-Maschine-Produktion und zeigt die Chancen und Heraus­forderungen dieser Entwicklungen auf. Gastgeber der Photonik-Akademie 2017 ist der Forschungs­campus Digital Photonic Production in Aachen

Die Studenten sollen während der Woche Kompetenzen auf dem Feld der digitalen Produktions­techniken gewinnen und mitnehmen, denn in der sich massiv wandelnden Arbeits­welt spielt die Qualifikation in diesem Bereich eine immer wichtigere Rolle. Dies belegt auch eine neue Studie des unabhängigen Wirtschafts­prüfers PwC. In den USA klagen bereits 45 Prozent der herstellenden Unternehmen über den Mangel an qualifizierten Arbeits­kräften für die Erforschung und das Testen von 3D-Druckern.

Die Akademie, die seit 2012 jährlich zu wechselnden Themen der Photonik stattfindet, kommt bei den Studenten durchweg positiv an: „Die Photonik-Akademie ist eine tolle Chance, viele Unternehmen und Institute in einem sehr kompakten Zeitraum zu sehen. Besonders auch diejenigen, zu denen man sonst nie den Zugang hätte“, so die Meinung der Akademie-Alumni. „Die Woche bietet die einmalige Möglichkeit, so etwas zu erleben. Weil das vielleicht die einzige Chance ist, sich in so kurzer Zeit so viel für spätere Perspektiven und Berufe anzuschauen.“

Die Studenten erwartet ein umfang­reiches Programm: Auf dem Plan stehen zahlreiche Exkursionen zu namhaften Unternehmen der Branche wie Trumpf oder Materialise. Die eigene Erfahrung steht dabei im Vordergrund. Im Workshop „Design for additive manufacturing“ geht es um kreative Ideen für die Produktion von morgen. Zudem gibt es Vorträge von Experten, die den aktuellen Stand der Forschung erläutern. In Treffen mit Gründern, Young Professionals, Entwicklern und Firmenchefs haben die Studierenden auch die Möglichkeit, direkt Kontakt zu den Entscheidern aus Wissenschaft und Wirtschaft herzustellen und von ihren Erfahrungen zu profitieren.

Für die Akademie vom 26. bis 31. März 2017 in Aachen kann sich jeder Studierende der Ingenieurs- und Natur­wissenschaften (oder verwandte Fächer mit entsprechendem Interesse) bewerben, vom Erst­semester über Bachelor- bis hin zum Master­studenten. Ein Master­abschluss sollte jedoch noch nicht vorliegen. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2017.

Interessenten können sich online mit Lebenslauf, einem Motivations­schreiben (zirka eine Seite) und einem Leistungs­nachweis (Erstsemester: Studien­bescheinigung) bewerben. Die gesamte Akademie ist kostenfrei, die Reisekosten für die Anreise (Bahn 2. Klasse) werden erstattet. Die ausgewählten Teilnehmer werden Anfang Februar benachrichtigt.

Die Photonik-Akademie ist eine erlebnisreiche Praxis­woche für Studierende. Sie findet seit 2012 jährlich zu einem anderen Themen­gebiet der stark inter­disziplinären Photonik statt. Die Akademie ist Teil des Photonik Campus Deutschland – der gemeinsamen Nachwuchs­initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Photonik-Branche mit ihren Verbänden VDMA, SPECTARIS und ZVEI sowie der Fraunhofer-Gesellschaft. Studierende haben hier die Möglichkeit, die Zukunfts­technologien rund ums Licht aus direkter Perspektive der Wissenschaft und Wirtschaft kennenzulernen.

VDI / DE

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