Zwischen zwei Hochschulen und Disziplinen

  • 25. May 2016

Brückenprofessur zwischen Hochschule Reutlingen und Universität Tübingen vereint physikalische und chemische Anforderungen.

Im Rahmen einer neu ins Leben gerufenen Kooperation zwischen der Hochschule Reutlingen und der Universität Tübingen wurde Marc Brecht zum Professor für Experimental­physik ernannt. Brecht wird die Lehr- und Forschungs­arbeit zum Winter­semester 2016/17 beginnen. Nachdem das baden-württem­bergische Ministerium für Wissenschaft und Kunst die Förderung des kooperativen Promotions­kollegs „Intelligente Prozess- und Material­entwicklung in der Biomateriomics" zwischen der Hochschule Reutlingen und der Universität Tübingen bewilligt hat, nimmt die Zusammen­arbeit beider Hochschulen weiter Gestalt an. Durch das Kolleg und die Brücken­professur wird die Kooperation zwischen den Fach­bereichen Chemie und Physik der Universität Tübingen und dem Lehr- und Forschungs­zentrum „Process Analysis & Technology“ der Fakultät Angewandte Chemie intensiviert. Dabei stehen unter anderem Themen wie neue Werk­stoffe, Prozess­analytik sowie die intelligente Fertigung und Prozess­steuerung im Fokus, an denen Promovierende beider Hochschulen forschen.

Abb.: Marc Brecht (Bild: privat)

Abb.: Marc Brecht (Bild: privat)

„Das Ziel der Brückenprofessur ist es unter anderem, den Wissenschafts­standort Tübingen-Reutlingen auf dem Gebiet der angewandten Natur­wissenschaften, insbesondere der Spektro­skopie und Mikro­skopie, zu stärken. Wir freuen uns, einen Experten auf diesem Gebiet gefunden zu haben“, so Günter Lorenz, Dekan der Fakultät Angewandte Chemie der Hochschule Reutlingen.

Als neuer Professor konnte die Hochschule Marc Brecht gewinnen, der bisher Mitglied der Instituts­leitung des IAMP (Institut für Angewandte Mathematik und Physik) als Leiter „Lehre für Physik” an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur (Schweiz) ist. Zudem ist Marc Brecht seit 2010 Privat­dozent am Fachbereich Chemie der Universität Tübingen, wo er ein Labor mit den Schwer­punkten optische Mikroskopie und Sensorik leitet.

„Die Forschungsschwerpunkte von Professor Brecht schlagen eine Brücke zwischen dem Bereich der physikalischen Chemie der Universität Tübingen und der Prozess­analytik der Hochschule Reutlingen. Neben Synergie­effekten in der Forschung wird er zudem die Lehre an beiden Hochschulen stärken“, sagt Wolfgang Rosenstiel, Dekan der Mathematisch-Natur­wissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Herr Brecht wird in dieser Funktion seine Arbeit an beiden Hochschulen zum Winter­semester 2016/2017 aufnehmen.

HS Reutlingen / DE

Share |

Newsletter

Haben Sie Interesse am kostenlosen wöchentlichen oder monatlichen pro-physik.de-Newsletter? Zum Abonnement geht es hier.

Webinar

Optimierung: Der Schlüssel zur Bestimmung von unbekannten Parametern in Simulationsmodellen

  • 30. March 2017

Optimie­rungs­ver­fah­ren sind ein wich­ti­ges Werk­zeug in der Si­mu­la­tion. In die­sem We­bi­nar er­fah­ren Sie, wie Op­ti­mie­rung ein­ge­setzt wer­den kann, um die ge­nau­en Wer­te von Pa­ra­me­tern zu be­stim­men.

Alle Webinare »

Site Login

Bitte einloggen

Andere Optionen Login

Website Footer