EU fördert ENSAR-2

  • 30. December 2015

Gießener Physik Teil eines europaweiten Konsortiums – verbesserte Forschungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der subatomaren Physik.

Die Justus-Liebig-Universität Gießen wird Partner in ENSAR-2, einem Konsortium von dreißig europäischen Forschungsinstituten und Universitäten. Ziel ist die Weiterentwicklung von Forschungsinfrastrukturen und die Verbesserung der Forschungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der subatomaren Physik. Die EU fördert ENSAR-2 ab 1. Januar 2016 im Rahmen des europäischen Rahmenprogramms Horizon 2020 mit zehn Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren.

Im Zentrum der jetzt bewilligten zweiten Förderstaffel der European Nuclear Science and Applications Research ENSAR stehen neun Beschleunigerlabore in Europa, darunter die GSI in Darmstadt, die große Beschleuniger- und Experimentieranlagen zur Erforschung von Ursprung und Struktur der Materie betreiben und weiterentwickeln. Als wichtiger Partner in der subatomaren Forschungslandschaft Europas ist das II. Physikalische Institut der JLU am Projekt beteiligt.

Gemeinsame Aufgabe aller Projektpartner in ENSAR-2 ist die Verbesserung von bestehenden Forschungsanlagen durch die Zusammenarbeit großer Experiment-Kollaborationen und Universitätsgruppen, die Förderung theoretischer Arbeiten und die Nutzbarmachung kernphysikalischer Methoden und Instrumente für die Gesellschaft, zum Beispiel für bildgebende Verfahren in der Nuklearmedizin, durch den Einsatz neuartiger Massenspektrometer in der Umweltanalytik und durch die Entwicklung neuer Materialien.

Von Gießen aus wird ein Netzwerk organisiert, welches die physikalischen Zielsetzungen von ENSAR-2 begleitet und koordiniert. Dies soll die optimale Nutzung der großen kernphysikalischen Forschungsinfrastrukturen in Europa gewährleisten, mittelfristige Schwerpunktprogramme erarbeiten und die Grundlagen für die langfristige strategische Ausrichtung in den Folgejahren sicherstellen.

JLU / OD

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Einführung in die Simulation von Halbleiter-Bauelementen

  • 30. November 2017

Von Mosfets über LEDs bis zu Wafern – Halb­leiter­bau­elemente sind essen­tielle Bestand­teile moderner Tech­nik in nahezu allen Bran­chen. Die nume­ri­sche Simu­la­tion kann dabei ein wich­ti­ges Hilfs­mit­tel dar­stel­len, um diese Bau­elemen­te in ihrer Funk­tions­weise zu analy­sie­ren und somit deren Kon­zep­tion zu er­leich­tern.

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