Effizienter beschichten

  • 20. January 2015

Laser Zentrum Hannover und PhotonicNet richten gemeinsamen Workshop zu Dünnschichttechnik aus.

Am 25. Februar 2015 richtet das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zusammen mit dem Kompetenznetz PhotonicNet einen Workshop zur Simulation in der Dünnschichttechnik aus. Modellbasierte Optimierungsverfahren ermöglichen kosteneffiziente und bedarfsgerechte Abstimmung der Funktionsschichten auf das Produkt. Der Workshop fasst hierzu den Stand der Forschung zusammen und soll Impulse für den Transfer in die Praxis setzen.

Abb.: Mit molekulardynamischen Verfahren simulierte Struktur einer TiO2-Schicht (150.000 Atome), die mit einem thermischen Verfahren auf ein Substrat mit einem Partikeldefekt deponiert wurde. (Bild: LZH)

Abb.: Mit molekulardynamischen Verfahren simulierte Struktur einer TiO2-Schicht (150.000 Atome), die mit einem thermischen Verfahren auf ein Substrat mit einem Partikeldefekt deponiert wurde. (Bild: LZH)

Moderne Beschichtungsverfahren zählen zu den wichtigsten Schlüsseltechnologien in Industrie und Forschung. So ist beispielsweise in der Photonik kaum ein Produkt zu finden, das keine optischen Funktionsschichten enthält. Der Trend geht zu anspruchsvollen optischen Systemen mit vielen, auf kleinstem Raum angeordneten Elementen sowie Lasersystemen mit immer größeren Ausgangsleistungen. Die Anforderungen an die Herstellung solcher Funktionsschichten steigen dabei stetig.

In der optischen Dünnschichttechnologie beruhten entsprechende Lösungsstrategien über Jahrzehnte hinweg auf kleinen technischen Iterationsschritten, die immer wieder die notwendigen Qualitätsverbesserungen erbrachten. Auch vor dem Hintergrund des Trends zu einem hohen Diversifizierungsgrad der Produkte und der damit einhergehenden enormen Flexibilisierung der Beschichtungsverfahren stößt man mittlerweile jedoch an die Grenzen dieser einfachen, aber dennoch sehr aufwendigen empirischen Anpassungstechniken.

Notwendig ist hier nunmehr ein strategisches Umdenken hin zu modellbasierten Optimierungsverfahren, die auf der Grundlage von Simulationen der einzelnen Fertigungsphasen eine kosteneffiziente und bedarfsgerechte Abstimmung der Funktionsschichten auf das Produkt ermöglichen.

LZH / DE

Share |

Newsletter

Haben Sie Interesse am kostenlosen wöchentlichen oder monatlichen pro-physik.de-Newsletter? Zum Abonnement geht es hier.

COMSOL NEWS 2018

thumbnail image: Messen Sie <i>M</i><sup>2</sup> in weniger als einer Minute

Messen Sie M2 in weniger als einer Minute

Das M2-Lasermessgerät Ophir BeamSquared 2.0 ermittelt die optische Güte des Laserstrahls schnell und präzise. Mehr

Webinar

Vom Raytracing-Modell zum digitalen Prototypen

  • 22. November 2018

Raytracing ist die Stan­dard­methode zur Ent­wick­lung von opti­schen Sys­te­men und wird ein­ge­setzt, um diese Sys­teme vir­tuell auszu­legen und Vor­her­sagen über ihre opti­schen Ei­gen­schaf­ten zu ma­chen. Ein­satz­be­rei­che sol­cher digi­ta­ler Pro­to­ty­pen sind bei­spiels­weise die Ent­wick­lung von Laser- oder Ab­bil­dungs­sys­te­men.

Alle Webinare »

Site Login

Bitte einloggen

Andere Optionen Login

Website Footer