Grenzüberschreitende Grenzflächenforschung

  • 14. August 2014

Deutsch-polnisches Joint Lab für Materialforschung startet Ende August im Rahmen einer Sommerschule.

Am 27. August 2014 um 10:00 Uhr findet die offizielle Eröffnung des Gemeinsamen Labors der Poznań University of Technology (PUT) und des IHP – Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik im IHP in Frankfurt (Oder) statt. Das Gemeinsame Labor mit der PUT vertieft die grenzübergreifende, wissenschaftliche Zusammenarbeit in der studentischen Ausbildung und Grundlagenforschung. Das IHP als außeruniversitäres Forschungsinstitut arbeitet bisher mit der BTU Cottbus-Senftenberg, TU Berlin, HU Berlin und TH Wildau in Gemeinsamen Laboren zusammen und erweitert nun im Rahmen der Internationalisierung diese Kooperationsform über nationale Landesgrenzen hinaus.

Gemeinsame Materialforschung dient der präzisen Kontrolle von Grenzflächen

Abb.: Die gemeinsame Materialforschung dient der präzisen Kontrolle von Grenzflächen. (Bild: IHP 2014)

Unter dem Motto „Połączyć – Interfacing – Verbinden“ wird das Gemeinsame Labor grenzübergreifend die Kompetenzen beider wissenschaftlicher Institutionen bündeln und den bisherigen Wissenstransfer vertiefen. Das Joint Lab ist die Basis für gemeinsame Forschungsaktivitäten im Bereich der modernen Materialforschung für die Silizium-Mikroelektronik. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Kontrolle funktionaler Oberflächen und Grenzflächen. Die Kontrolle über Oberflächen- und Grenzflächeneffekte ist von zentraler Bedeutung, um komplexe Bauteile der modernen Mikroelektronik-Technologien zu realisieren, wie sie etwa für Hochfrequenz- und photonische Anwendungen wichtig sind. Diese beiden Technologieentwicklungen stehen seit mehreren Jahren im Fokus der Forschungsaktivitäten des IHP .

Das Joint Lab baut auf einer bereits erfolgreich bestehenden Kooperation zwischen dem IHP und der PUT auf, die neben gemeinsamen Themen im Bereich der Materialforschung in der Vergangenheut auch gemeinsame Workshops und Veröffentlichungen beinhaltete. Darüber hinaus absolvieren bereits seit mehreren Jahren PUT-Studierende mehrwöchige Praktika am IHP. Zu dieser Zusammenarbeit haben beide Seiten am 16. Oktober 2011 einen Kooperationsvertrag mit darin vereinbarten gemeinsamen Zielen abgeschlossen.

Die Joint Lab-Eröffnung findet im Rahmen der Deutsch-Polnischen Sommerschule Mikro- und Nanoelektronik statt, die vom 24. bis 30. August 2014 sowohl am IHP in Frankfurt (Oder) als auch an der TU in Poznań stattfindet. Studierende deutscher und polnischer Hochschulen erhalten die einmalige Möglichkeit, sich innerhalb einer Woche über zwei Wissenschaftseinrichtungen zu informieren und wichtige Kontakte für ihre berufliche Zukunft zu knüpfen.

IHP / DE

Share |

Newsletter

Haben Sie Interesse am kostenlosen wöchentlichen oder monatlichen pro-physik.de-Newsletter? Zum Abonnement geht es hier.

Neu auf EnergyViews

EnergyViews.de


Unsere Themen­seite energy­views.de hat zur­zeit leider fort­gesetzte Server-Aus­fälle und ist viel­fach uner­reich­bar. Unsere Web­master arbeiten an einer Migration, wir bitten um Ent­schul­di­gung!

Webinar

Particle Tracing geladener Teilchen

  • 23. June 2016

Das Particle Tra­cing Module er­wei­tert die Funk­tio­na­li­tä­ten der COMSOL Multi­physics Soft­ware-Umge­bung um die Mög­lich­keit, die Tra­jek­to­rien von Ionen, Elek­tro­nen und neu­tra­len Teil­chen in ex­ter­nen Fel­dern zu be­rech­nen.

Alle Webinare »

Site Login

Bitte einloggen

Andere Optionen Login

Website Footer