22.9.: (Wahl-)Tag der Luft- und Raumfahrt

  • 13. September 2013

Kometenlander, Parabelflieger und Zentrifuge – diese und weitere Fassetten der Raumfahrt zeigt das DLR in Köln.

Bereits seit März 2004 fliegt der Lander Philae an Bord der ESA-Raumsonde Rosetta auf sein Ziel zu: den Kometen P67/Churyumov-Gerasimenko. Im kommenden Jahr soll mit Philae dann die erste Landung auf einem Kometen erfolgen. Am Tag der Luft- und Raumfahrt am 22. September in Köln zeigen und erklären die Wissenschaftler und Ingenieure des Nutzerzentrums für Weltraumexperimente (MUSC) ein Modell in Originalgröße und erlauben den Blick in ihre Kontrollräume, aus denen Philae, aber auch verschiedene Experimente auf der Internationalen Raumstation ISS überwacht und gesteuert werden.

Diese Zentrifuge kann gleichzeitig bis zu vier Probanden mit maximal 6G am Fußende beschleunigen. Erstmals können komplexe Bewegungsabläufe in der Hyperschwerkraft hochpräzise erfasst und medizinische Untersuchungen ferngesteuert durchgeführt werden. (Bild: DLR; CC-BY 3.0)

Abb.: Diese Zentrifuge kann gleichzeitig bis zu vier Probanden mit maximal 6G am Fußende beschleunigen. Erstmals können komplexe Bewegungsabläufe in der Hyperschwerkraft hochpräzise erfasst und medizinische Untersuchungen ferngesteuert durchgeführt werden. (Bild: DLR; CC-BY 3.0)

Startet eine Ariane-Rakete ins All oder tritt eine Raumkapsel in die Erdatmosphäre ein, bedeutet das vor allem eines: hohe Belastungen. Hitze und Druck sind enorm hoch, die Geschwindigkeiten sind schneller als der Schall. Die DLR-Wissenschaftler der Abteilung Über- und Hyperschalltechnologie des Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik untersuchen mit fünf Windkanälen unter anderem, wie sich dies auf das Flugverhalten von Raumtransportern und Kapseln auswirkt. Am Tag der Luft- und Raumfahrt nehmen sie einen Windkanal für Testversuche in Betrieb und stellen die verschiedenen Modelle aus, die sie in den Windkanälen zum Testen von Triebwerken und Raumfahrzeugen verwenden.

Bevor die Mission in den Weltraum startet, steht für die Astronauten ein aufwendiges Training auf dem Programm. In kurzen moderierten Gesprächen erläutern Experten des Europäischen Astronautenzentrums EAC die verschiedensten Themen zur Ausbildung und Betreuung der Astronauten: Dazu gehören der medizinische Dienst oder auch der Bodenkontrollraum. In der Trainingshalle sind zudem Modelle des Forschungslabors Columbus oder des europäischen Transporters ATV zu sehen. Astronaut Luca Parmitano berichtet von der ISS aus über seine Arbeit und sein Leben im All, seine Kollegen wie Hans Schlegel, Alexander Gerst oder Samantha Cristoforetti erzählen beim „Astronaut Talk“ von ihren Erfahrungen.

Im Europäischen Astronautenzentrum EAC der ESA können die Besucherinnen und Besucher einen Blick in ein 1:1-Modell des Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation ISS werfen. (Bild: DLR; CC-BY 3.0)

Abb.: Im Europäischen Astronautenzentrum EAC der ESA können die Besucherinnen und Besucher einen Blick in ein 1:1-Modell des Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation ISS werfen. (Bild: DLR; CC-BY 3.0)

Alle Programmhighlights, Fotos und Hintergrundinformationen finden Sie auch auf einer DLR-Sonderseite. Die pro-physik.de-Redaktion ist vor Ort und twittert live unter @prophysik für die Nutzer des Kurznachrichtendiensts ab etwa 8 Uhr morgens! Folgen Sie uns!

DLR / OD

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