27,4 Millionen Euro für Materialwissenschaften

  • 16. August 2013

Freigabe für den Neubau des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme am KIT.

„Im MZE wollen wir die komplette Prozesskette vom Molekül bis zum Bauteil betrachten“, sagt Michael J. Hoffmann, Koordinator des des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme (MZE). Die beiden Forschungsschwerpunkte des MZE liegen auf druckbaren, organischen Solarzellen und Batterien mit hoher Energiedichte auf Basis von nanostrukturierten Materialien.

Abb.: Der Neubau sieht unter anderem eine energieeffiziente Gebäudehülle vor. (Bild: VALENTYNARCHITEKTEN GmbH)

Abb.: Der Neubau sieht unter anderem eine energieeffiziente Gebäudehülle vor. (Bild: VALENTYNARCHITEKTEN GmbH)

Dabei arbeiten Chemiker, Physiker, Materialwissenschaftler und Verfahrenstechniker zusammen, um nicht nur neue Materialen zu entwickeln, sondern auch die passenden Verfahren, um diese wirtschaftlich im großen Maßstab herzustellen und in Energiesystemen einzusetzen. Insgesamt werden 17 Lehrstühle aus fünf Fakultäten des KIT an der Forschung am MZE involviert sein.

Der Bau für insgesamt 27,4 Millionen Euro wird zur Hälfte mit Landesmitteln der Zukunftsoffensive IV und zur anderen Hälfte mit Mitteln der überregionalen Forschungsförderung des Bundes finanziert. Das Gebäude mit rund 4500 Quadratmetern Nutzfläche bietet Platz für Forschungsgruppen, Labore und Büroräume auf dem landeseigenen Gelände hinter dem Audimax auf dem Campus Süd des KIT.

Der Siegerentwurf eines 2011 durchgeführten Architektenwettbewerb für das Neubauprojekt wird nun umgesetzt. Der Neubau sieht eine energieeffiziente Gebäudehülle und effiziente Anlagentechnik vor. Das Gebäude soll im Jahr 2015 fertig sein.

KIT / PH

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