Mit der Kamera im Reinraum

  • 30. January 2013

DFG stellt Science-TV-Beiträge immer mittwochs auf auf ihrer Filmplattform online.

Drehbuch schreiben, Lichtverhältnisse checken, Kamera bedienen: All dies gehört natürlich eigentlich nicht zum Alltag der Mikrosystemtechnik. Dennoch haben die Doktorandinnen und Doktoranden des Schwerpunktprogramms „Aktive Mikrooptik“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) monatelang daran gearbeitet, ihre Forschung über das Medium Film der Öffentlichkeit zu vermitteln. Die DFG stellt die im Jahr 2012 entstandenen Beiträge jetzt immer mittwochs auf ihrer Filmplattform Science TV Folge um Folge ein.

Film ab! Die Freiburger Doktoranden Stefan Schuhladen und Moritz Stürmer (v. l.) zeigen, wie Mikrosystemtechniker kleinste optische Systeme in Anlehnung an Vorbilder aus der Natur nachbauen

Abb.: Film ab! Die Freiburger Doktoranden Stefan Schuhladen und Moritz Stürmer (v. l.) zeigen, wie Mikrosystemtechniker kleinste optische Systeme in Anlehnung an Vorbilder aus der Natur nachbauen. (Bild: IMTEK, C. Duppé)

„Die Videos richten sich in erster Linie an 16- bis 19-Jährige, deren Berufsfindung und Studienwahl noch nicht abgeschlossen ist“, sagt Claudia Duppé, Koordinatorin des Schwerpunktprogramms. Das Portal ist zweisprachig und bietet neben den Filmen auch Linksammlungen und Hintergrundinformationen. Die Filme erzählen, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kleinste optische Systeme in Anlehnung an Vorbilder aus der Natur nachbauen. Die Themen der Clips reichen von einzelnen Bestandteilen wie Linsen und Blenden über die Herstellungstechnologien bis hin zu den gesamten Systemen. Außerdem erklären sie, wie man eine hohe optische Qualität von Bildern gewährleisten kann, warum neuartige Blendensysteme und Polarisationsfilter unverzichtbar sind und was Piezoaktoren machen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erfahren auch, wie Ingenieure mikrosystemtechnische Komponenten herstellen. Die letzte Folge der Science-TV-Serie widmet sich Visionen für die Zukunft.

Die Produktion der Kurzfilme aus eigener Hand wirft einen persönlichen Blick auf die Herangehens- und Arbeitsweise der Forschenden. Der Erfolg der jungen Wissenschaftler liegt dabei nicht im Konkurrenzdenken, sondern in der Vernetzung. Das DFG-Schwerpunktprogramm „Aktive Mikrooptik“ wird seit 2008 an der Gisela-und-Erwin-Sick-Professur für Mikrooptik koordiniert. Es umfasst 15 Forschungsgruppen, die an acht Standorten in Deutschland an mikroskopisch kleinen optischen Systemen arbeiten.

ALU / OD

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  • 30. November 2017

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