Signalverarbeitung ohne Grenzen

  • 03. May 2012

Feierliche Eröffnung der Graduiertenschule HIRST am KIT.

Die Grenzen zwischen elektronischer und optischer Signalverarbeitung gehen fließend ineinander über und eröffnen neue Chancen – dies erfordert einen neuen Ansatz in Forschung und Lehre: Teratronik verbindet Elektronik, Photonik und Nanotechnologie. Dies ermöglicht Signalübertragung in höchsten Frequenzen und attraktive Datenübertragungsraten. Diesen Ansatz verfolgt die neue Helmholtz International Research School for Teratronics (HIRST). Das KIT eröffnet heute die  Graduiertenschule mit internationaler Beteiligung: Nach der Willkommensrede von Professor Jürg Leuthold vom Institute of Photonics and Quantum Electronics/Institute for Microstructure Technology des KIT folgen Fachvorträge von Professor Robert Weigel von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Alexander Karpov vom California Institute of Technology.

Hochleistungsrechenzentren setzen künftig teratronische Systeme ein, unter anderem für die Echtzeitverarbeitung von großen Informationsströmen mit Datenraten von mehreren Terabit pro Sekunde

Abb.: Hochleistungsrechenzentren setzen künftig teratronische Systeme ein, unter anderem für die Echtzeitverarbeitung von großen Informationsströmen mit Datenraten von mehreren Terabit pro Sekunde. (Bild: Markus Breig, KIT)

In der Arbeit der Helmholtz International Research School for Teratronics verschmelzen die Disziplinen Physik, Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Teratronik erfasst das ganze elektromagnetische Spektrum von Gamma-Strahlung bis hin zu Terahertz- und Millimeterwellen, um sie in dreidimensionalen, nano- und mikrotechnologischen Strukturen zu verarbeiten. So lassen sich neue, photonisch-elektronische Bauteile entwickeln, die mit höchsten Bitraten und Frequenzen im Terabit/Sekunde- oder Terahertz-Bereich arbeiten.

Die Graduiertenschule entspricht mit ihrem Ausbildungskonzept einem wachsenden Bedarf in Wissenschaft und Industrie: Gefragt sind Experten, die in der Lage sind, in den intradisziplinären Themenfeldern Anwendungen für Medizintechnik, Sensorik und Sicherheitstechnik, Kommunikation und Energietechnik zu erforschen.

Die Doktorandenausbildung im Helmholtz-Kolleg verbindet grundlegende physikalische Prinzipien teratronischer Bauteile, materialwissenschaftliche Verfahren zur Realisierung dieser Bauteile, ingenieurwissenschaftliche Aspekte der Systemintegration und anwendungsspezifische Fragen, etwa aus der Medizintechnik und der Informationstechnik. HIRST ist eine gemeinsame Ausbildungsplattform mehrerer Institute des KIT. Mit dem operativen Management ist das International Department beauftragt.

KIT / OD

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Einführung in die Simulation von Halbleiter-Bauelementen

  • 30. November 2017

Von Mosfets über LEDs bis zu Wafern – Halb­leiter­bau­elemente sind essen­tielle Bestand­teile moderner Tech­nik in nahezu allen Bran­chen. Die nume­ri­sche Simu­la­tion kann dabei ein wich­ti­ges Hilfs­mit­tel dar­stel­len, um diese Bau­elemen­te in ihrer Funk­tions­weise zu analy­sie­ren und somit deren Kon­zep­tion zu er­leich­tern.

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