Einblick in die Dynamik der Nanowelt

  • 01. September 2011

Heute beginnt die Helmholtz-Förderung eines neuen virtuellen Instituts, an dem Desy, die Unis Göttingen und Heidelberg, das KIT und die TU Dresden beteiligt sind.

In den Nanowissenschaften, der Chemie und den Lebenswissenschaften gibt es einen wachsenden Bedarf an hochauflösenden bildgebenden Verfahren auf der Mikro- und Nanometerskala. Die physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften eines Objekts hängen signifikant von dessen Struktur und chemischen Zusammensetzung ab. Daher ist die Strukturbestimmung grundlegend für das Verständnis biologischer und chemischer Prozesse, die einen wichtigen Beitrag zu Themen wie Gesundheit, Umwelt und Energie leisten.

Bildgebende Verfahren mit Röntgenstrahlung sind dazu besonders geeignet, da sie chemischen und strukturellen Kontrast liefern können und dabei den zerstörungsfreien Blick ins Innere eines Objektes oder einer speziellen Probenumgebung ermöglichen. Das am Institut für Strukturphysik der TU Dresden entwickelte Röntgenmikroskop, das an der Synchrotronstrahlungsquelle Petra III in Hamburg seinen Betrieb aufnimmt, ist dazu besonders geeignet.

Unter der Federführung von Christian Schroer vom Institut für Strukturphysik der TU Dresden geht das bei Desy in Hamburg angesiedelte virtuelle Institut „In-Situ Nano-Imaging of Biological and Chemical Processes” an den Start. In ihm soll die Expertise aus der Röntgenmikroskopie, der Biophysik und der Chemie zusammengeführt werden, um in-situ bildgebende Verfahren für biologische und chemische Prozesse mit Hilfe der Röntgenmikroskope bei Petra III, Flash und später am Europäischen XFel zu entwickeln und auf aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen anzuwenden. Es wird für fünf Jahre mit insgesamt 2,5 Millionen Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert.

TU Dresden / OD

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Hochleistungslaser und Multiphysik

  • 25. January 2018

Soft­ware­platt­for­men für Optik­simu­la­tio­nen ha­ben in den letz­ten Jah­ren enor­me Fort­schrit­te ge­macht. Zum einen sind dank Multi­phy­sik­kopp­lungen viel re­a­lis­ti­sche­re Mo­del­le mög­lich, zum an­de­ren sind die Be­dien­ober­flä­chen be­deu­tend ein­stiegs­freund­li­cher ge­wor­den.

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