Rostock lädt zum Wettstreit der jungen Tüftler

  • 17. August 2011

Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler zum Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“.

Experimentieren, basteln, Preise gewinnen: Darum geht es beim bundesweiten Schülerwettbewerb „exciting physics“, der im Herbst im Rahmen des Rostocker Wissenschaftsfestivals „Highlights der Physik“ stattfindet. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 mit selbstkonstruierten Tauchbooten, Mondlandefähren, Sortiermaschinen und anderen Apparaturen. Während der „Highlights der Physik“ haben die jungen Tüftler Gelegenheit, ihre Konstruktionen von Fachleuten der Universität Rostock bewerten zu lassen. Zu gewinnen gibt es Experimentierkästen, Roboter-Bausätze, Bücher und viele weitere Sachpreise. Anmeldeschluss ist der 9. September 2011. Der Wettbewerb wird von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) mit großzügiger Unterstützung durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung gemeinsam mit der Universität Rostock und dem Verein [Rostock denkt 365°] organisiert.

exciting physics

Abb.: „exciting physics“ (Bild: HdP)

Interessenten können als Team oder auch einzeln am Wettbewerb teilnehmen. Sechs Aufgaben stehen zur Wahl:

  • Schrittmacher: Ziel ist es, eine Apparatur zu bauen, die einen beliebigen Vorgang in stabiler zeitlicher Taktung periodisch wiederholt. Dieser Vorgang muss für mindestens fünf Minuten aufrecht erhalten werden. Uhren oder Oszillatoren sind dabei nicht zugelassen.
  • Papierkran: Ziel ist es, einen Lastenkran aus Papier, Klebstoff und Bindfaden zu konstruieren, der ein 400 Gramm schweres Gewicht tragen kann.
  • Sortiermaschine: Ziel ist es, eine Apparatur zu konstruieren, die ein beliebiges Gemisch innerhalb von vier Minuten in seine Bestandteile sortiert. Das zu sortierende Gemenge muss aus drei Komponenten bestehen: infrage kommen beispielsweise Schrauben, Muttern und Nägel.
  • Tauchboot: Ziel ist es, ein kleines U-Boot zu konstruieren, das ohne Fernsteuerung auf den Grund eines Wasserbeckens absinkt und dort für einen bestimmten Zeitraum verweilt: Frühestens nach einer Minute und spätestens nach drei Minuten soll das U-Boot selbstständig wieder auftauchen.
  • Mondlandung: Ziel ist es, eine Apparatur zu konstruieren, die eine zehn Meter entfernte Landezone ansteuert und auf dem Weg dorthin eine drei Meter hohe Barriere überwindet. Die „Mondlandefähre“ muss zudem ein rohes Ei transportieren, das unbeschadet und möglichst punktgenau im Zielgebiet abzusetzen ist.
  • Fischkutter-Rennen: Ziel ist es, ein Boot aus Papier und Pappe zu bauen, das aus eigenem Antrieb, mit einer angehängten „Reuse“, eine Strecke von einem Meter in möglichst kurzer Zeit zurücklegt. Das Boot muss auf einem DIN-A4-Blatt Platz finden.

Der Wettbewerb „exciting physics“ ist nur ein Bestandteil des Wissenschaftsfestivals „Highlights der Physik“, das jedes Jahr in einer anderen Stadt gastiert und vom 27. September bis 2. Oktober 2011 nach Rostock kommt. Unter dem Motto „Röntgen & Co.“ dreht sich in diesem Jahr alles um die Zusammenhänge von Physik und Medizin. Herzstück des Festivals ist eine Ausstellung auf dem Neuen Markt. Das Rahmenprogramm bietet außerdem auch Vorträge, Mitmach-Experimente, tägliche Wissenschaftsshows und unter dem Titel „EinsteinSlam“ zudem einen öffentlichen Vortragswettwettbewerb für Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler. Mitwirkende sind etwa TV-Moderator Ranga Yogeshwar und der Mediziner Dietrich Grönemeyer. Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

U. Rostock / DPG / OD


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