Energieforschungsprogramm verabschiedet

  • 08. August 2011

Das Bundeskabinett beschließt das 6. Energieforschungsprogramm.

Das Programm mit dem Titel "Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung" wurde unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums erarbeitet. Es legt die Grundlinien und Schwerpunkte der Förderpolitik der Bundesregierung im Bereich Energietechnologien für die kommenden Jahre fest. "Wir brauchen innovative und effiziente Energietechnologien, um den Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien sicher und bezahlbar zu gestalten. Mit dem neuen Programm setzen wir verlässliche Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung", meint Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler. Das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung sei auf zwei klare Schwerpunkte ausgerichtet: erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Im Bereich der erneuerbaren Energien will das Bundesumweltministerium Mittel zur Verfügung stellen, um Projekte von Wind bis Photovoltaik, von solarthermischen Kraftwerken bis Geothermie zu unterstützen. Ein Schwerpunkt soll auch die Forschungsförderung für Speicher- und Netztechnologien sowie regenerative Kombikraftwerke sein.

Von 2011 bis 2014 sind rund 3,5 Milliarden Euro für die Förderung der Energieforschung geplant, die zum Großteil aus dem neu eingerichteten "Energie- und Klimafonds" stammen. Die Fördermittel werden strategisch auf Bereiche fokussiert, die für den beschleunigten Umbau der Energieversorgung besonders wichtig sind. Dazu zählen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicher, Netztechnologien sowie die Integration der erneuerbaren Energien in die Energieversorgung.

Darüber hinaus soll die internationale Forschungskooperation weiter ausgebaut werden. Schließlich stärkt die Bundesregierung die Koordinierung und Abstimmung sämtlicher Energieforschungsaktivitäten durch den Ausbau der "Koordinierungsplattform Energieforschung".

BMWi/AH

 

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