Einrichtung eines europäischen Hochschulraumes

  • 22. March 2004

DPG-Stellungnahme zur Einrichtung eines europäischen Hochschulraumes


München, 22. März 2004 - Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) unterstützt den Bologna-Prozess, der bis zum Jahre 2010 zum Aufbau eines europäischen Hochschulraumes und zu vergleichbaren Studienabschlüssen in Europa führen soll. Im Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess werden zweistufige Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor und Master eingeführt. Die DPG gab diese Resolution zum Auftakt ihrer Jahrestagung bekannt, die vom 22. – 26. März an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität stattfindet.

Die Reform von Physik-Studiengängen muss sich an den Zielen und den Inhalten der national und international bewährten Diplomstudiengänge orientieren. Die DPG begrüßt die Einführung von konsekutiven Studiengängen in der Physik, wenn sie wissenschaftsorientierte Exzellenzkriterien erfüllen und insgesamt zu einem Mehrwert gegenüber bisherigen Diplomstudiengängen führen.

Die DPG unterstützt die Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) an den deutschen Universitäten, die derzeit Empfehlungen zum wissenschaftlichen Inhalt und zur Struktur von Bachelor- und Masterstudiengängen erarbeitet. In diesem Zusammenhang unterstützt die DPG die KFP-Forderung nach einer 12-monatigen Abschlussarbeit (Masterarbeit) als wesentlicher Bestandteil einer Physikausbildung.

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V. ist die älteste und mit über 46.000 Mitgliedern die größte physikalische Fachgesellschaft weltweit. Als gemeinnütziger Verein verfolgt sie keine wirtschaftlichen Interessen. Die DPG fördert den Erfahrungsaustausch innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und widmet sich der Vermittlung von Physik in der Öffentlichkeit.

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