Mit Frauen-Power auf Einsteins Spuren

  • 24. October 2005




Jährliches Treffen der Physikerinnen in Darmstadt

Darmstadt - Während Albert Einstein in diesem Jahr in aller Munde ist, treffen sich seine „Enkelinnen“ vom 27. bis 29. Oktober 2005 in Darmstadt. Gastgeber sind die Technische Universität und die Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI). Die „Physikerinnentagung“, zu der rund 200 Teilnehmerinnen erwartet werden, ist ein Forum für alle Frauen, die sich für Physik interessieren - auch Schülerinnen sind willkommen. Auf dem Programm stehen somit nicht nur neueste Forschungsergebnisse rund um Tumortherapie, Neutrinophysik und Nanotechnologie. Es geht auch um gesellschaftspolitische Themen wie „Beruf und Familie“ und darum, wie sich Mädchen für Physik begeistern lassen. Veranstalter ist der „Hedwig Kohn Verein zur Förderung von Frauen und Mädchen in der Physik“. Die Tagung wird vom „Arbeitskreis Chancengleichheit“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) unterstützt.

Der Kongress umfasst Laborführungen, Workshops und Vorträge. Zu den Referenten zählt Professor Mildred S. Dresselhaus vom berühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die US-Amerikanerin ist Expertin für „Carbon Nanotubes“. Diese filigranen Röhren aus Kohlenstoff - im Durchmesser rund 50.000-mal dünner als ein menschliches Haar – sind begehrte Versuchsobjekte der Nanotechnologen und könnten in künftigen Computerchips zum Einsatz kommen. In Darmstadt ebenfalls zu Gast ist die Hamburgerin Dr. Elena Vedmedenko, die im Frühjahr mit dem Hertha-Sponer-Preis der DPG ausgezeichnet wurde. Sie befasst sich mit magnetischen Phänomenen, wie sie bei Datenspeichern eine wichtige Rolle spielen. Weitere Vorträge aus der Laser-Optik, der Teilchen- und der Biophysik - ein Thema ist der durch Medikamente ausgelöste Zelltod - runden das wissenschaftliche Programm ab. Darüber hinaus berichten Physikerinnen von ihrer Arbeit im Management und bei Versicherungsunternehmen.

Quelle: DPG

Weitere Infos:

Share |

Webinar

Warum reale akustische Systeme nur multiphysikalisch simuliert werden können

  • 02. November 2017

In diesem Webi­nar wird ge­zeigt, warum man bei­spiels­weise schon bei der Simu­la­tion eines „ein­fachen“ Laut­spre­chers auf multi­phy­si­ka­li­sche Kopp­lung an­ge­wie­sen sein kann, wenn man ex­pe­ri­men­tel­le Er­geb­nis­se kor­rekt re­pro­du­zie­ren will.

Alle Webinare »

Site Login

Bitte einloggen

Andere Optionen Login

Website Footer