Heyn-Denkmünze für Dresdner Physiker

  • 08. June 2006


Heyn-Denkmünze für Dresdner Physiker

Dresden - Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM) zeichnet den Dresdner Physiker Professor Dr. Ludwig Schultz mit ihrem höchsten Preis, der Heyn-Denkmünze, aus. Professor Schultz leitet im Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) das Institut für Metallische Werkstoffe und ist Professor an der TU Dresden.

Mit der Verleihung der Heyn-Denkmünze an Professor Ludwig Schultz (59) würdigt die DGM sowohl die hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen des Dresdner Physikers auf den Gebieten Supraleitung, Magnetismus und Metallkunde sowie sein außerordentliches Engagement bei den vielfältigen Aktivitäten der Gesellschaft. So gründete er den DGM-Fachausschuss „Dünne Schichten“, war viele Jahre Mitglied des DGM-Beraterkreises und von 1992 bis 1996 Mitglied des DGM-Vorstands. Von 1996 bis 2000 vertrat er die DGM im Executive Board der Federation of European Materials Societies, der europäischen Dachorganistion. Er organisierte (gemeinsam mit Kollegen) eine Vielzahl wissenschaftlicher Veranstaltungen der DGM, so z. B. den DGM-Tag 2000 in Dresden. Außerdem wirkte er mit bei der Organisation von Symposien bei DGM-Hauptversammlungen, der Werkstoffwoche, sowie den EUROMAT-Konferenzen, zuletzt in Prag und 2007 in Nürnberg. Darüber hinaus organisierte er in Dresden eine Reihe weiterer internationaler Tagungen, wie u. a. ISMANAM'99 (1999), Joint European Symposia on Magnetism JEMS'04 (2004) und International Symposium on Magnetic Suspension Technology ISMST 8 (2005).

Neben diesen wissenschaftlichen Verdiensten hat Professor Schultz große Erfolge bei der Nachwuchsförderung aufzuweisen. Unter seiner Anleitung wurden bisher 56 Promotionen abgeschlossen. Mehrere seiner ehemaligen Mitarbeiter wurden auf Professuren im In- und Ausland berufen. Mit engagierten Präsentationen der supraleitenden Magnetschwebebahn auf zahlreichen Veranstaltungen bewirkt Professor Schultz nicht nur ein steigendes Interesse der Öffentlichkeit für das physikalisch Phänomen der Supraleitung, sondern er trägt damit auch nachweislich dazu bei, dass sich immer mehr Abiturienten für ein Studium der Natur- oder Ingenieurwissenschaften entscheiden.

Der Preis ist nach Emil Heyn, Mitbegründer und erster Vorsitzender der DGM, benannt und wird seit 1929 jährlich höchstens einmal verliehen.

Quelle: IFW  

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