Zukunftspreis erhält Ehrensaal

  • 20. December 2006

Alle preisgekrönten Projekte des Deutschen Zukunftspreises sollen im Deutschen Museum in einer Dauerausstellung präsentiert werden.

München (dpa) - Junge Menschen müssen nach Auffassung von Bundespräsident Horst Köhler mehr als bisher für Naturwissenschaft und Technik begeistert werden. «Gerade auf diesen Gebieten brauchen wir mehr Nachwuchs», sagte Köhler am Dienstag laut Redemanuskript zur Eröffnung einer Dauerausstellung zu preisgekrönten Projekten des von ihm verliehenen Deutschen Zukunftspreises im Deutschen Museum in München. «Und deswegen dürfen wir uns nicht damit abfinden, dass die Studierendenzahlen bei den Ingenieurwissenschaften wieder rückläufig sind.»

Köhler kündigte die Gründung eines «Zentrums Neue Technologien» im Deutschen Museum bis zum Jahr 2008 an. Die Dauerausstellung versteht Köhler nach Angaben des Bundespräsidialamtes als «Hall of Fame des deutschen Erfindertums». Köhler wolle für ein innovationsfreundliches Klima in Deutschland werben und vor allem junge Menschen motivieren, sich stärker mit Naturwissenschaften und Technik zu befassen, sagte Cornelia Quennet-Thielen vom Bundespräsidialamt vor der offiziellen Eröffnung vor Journalisten. Für den Generaldirektor des Deutschen Museums, Wolfgang Heckl, unterstreicht die Entscheidung Köhlers die Bedeutung der Kommunikation von wissenschaftlichen Themen in der Öffentlichkeit.

Die Schau zeigt anschaulich und in einem futuristischen Rahmen die bisherigen zehn Sieger-Projekte des mit 250 000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreises. Die vieleckigen geometrischen Elemente, in die die Modelle eingebaut sind, sollen dabei den steinigen Weg von der wissenschaftlichen Idee bis hin zum marktreifen Produkt darstellen. Für die Öffentlichkeit ist die Ausstellung von Donnerstag (21. Dezember) an zugänglich.

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