Ausstellung: 150 Jahre Heinrich Hertz

  • 22. February 2007

Frankfurt/Main (dpa) - Dem Entdecker der elektromagnetischen Wellen, Heinrich Hertz, hat das Frankfurter Kommunikationsmuseum eine Ausstellung gewidmet. Hertz, der am 22. Februar vor 150 Jahren geboren wurde, hatte 1886 als erster gezielt elektromagnetische Wellen erzeugt und später nachgewiesen, dass diese Radiowellen dieselben Eigenschatfen haben wie Licht. «Ohne Heinrich Hertz gäbe es keine Handys, kein Radio, keine Mikrowelle», erklärte der Kurator der Ausstellung, Frank Gnegel, am Mittwoch. «Hertz dachte ursprünglich, dass es für seine Entdeckungen keine praktische Anwendung gebe.»

Die Ausstellung am Museumsufer zeigt die Versuchsanordnungen, mit denen der Physiker einst die Funken springen ließ. Neben einem Hertz'schen Metallspiegel sind spätere Telegrafen und ein so genannter Flaschensender zu sehen, mit dem die Marine im frühen 20. Jahrhundert bis zu 150 Kilometer weit senden konnte. «Es ist faszinierend, mit welchen fast primitiven Mitteln Hertz die Elektrowellen bewiesen hat», sagte Gnegel. In der Ausstellung sind auch Geräte von Guglielmo Marconi zu sehen, der als Pionier der drahtlosen Telekommunikation bezeichnet wird. Die Ausstellung ist noch bis zum 11. März 2007 zu sehen.

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