Deutsches Klima-Konsortium

  • 15. October 2007

Berlin (dpa) - Rund 20 bedeutende deutsche Klima-Forschungsinstitute wollen künftig unter dem Dach eines Deutschen Klima-Konsortiums zusammenarbeiten. «Der heutige Tag ist ein Meilenstein für die Klimaforschung in Deutschland», sagte der Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Wolfgang Kusch, am Montag in Berlin bei der Vorstellung des Projekts laut Redemanuskript. «Alle führenden Klimaforschungseinrichtungen unseres Landes haben sich zusammen gefunden, um unter dem Dach des nun gegründeten Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) ihre Aktivitäten zu koordinieren.» Die formale Gründung des Verbands soll in Kürze folgen.

In dem Verband sollen universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zusammengeführt werden, teilte das Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg mit. Ziel sei es, einzelne Forschungsdisziplinen zu bündeln und als Plattform für neue Projekte zu dienen. «Wichtig ist uns der Austausch von Wissen mit der Öffentlichkeit und der Politik», betonte Institutsdirektor Jochem Marotzke.

An dem Konsortium beteiligt sind folgende Institute und Zentren:

  • Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven

  • Deutscher Wetterdienst, Offenbach

  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Weßling

  • Exzellenzcluster Future Ocean, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • Forschungszentrum Jülich GmbH

  • Forschungszentrum Karlsruhe, Institut für Meteorologie und Klimaforschung

  • GeoForschungsZentrum Potsdam GKSS Forschungszentrum, Geesthacht

  • Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, Leipzig

  • Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

  • Leibniz-Institut für Troposphärenforschung Leipzig

  • Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel

  • Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, IFM-GEOMAR, Kiel

  • Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena

  • Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz

  • Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg

  • Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

  • Universität Bonn, Meteorologisches Institut

  • Universität Hamburg, Institut für Meereskunde

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