12. Internationaler Papierschiff Wettbewerb

  • 26. February 2008



Zum 12. Mal veranstaltet die Universität Rostock den Internationalen Papierschiff Wettbewerb. Es werden wieder Schiffe gesucht, die nur aus Papier gebaut sind und möglichst viele Bleikugeln tragen können. „Wir sind gespannt, ob dieses Jahr der bestehende Weltrekord mit einer Zuladung von über 4750 Gramm bei einem Eigengewicht des Schiffchens von nur zehn Gramm überboten werden kann“, so Robert Bronsart, der Initiator des Wettbewerbes, „diese Zuladung entspricht beinahe fünf Literpackungen Milch oder mehr als 19 Paketen Butter, getragen von einem Schiff, das selbst nur so viel wiegt wie neun Gummibärchen!“

Die Teilnahmebedingungen sind wieder ganz einfach, jeder kann mitmachen und sein Schiffchen bis zum 4. April an die Veranstalter schicken. Der Wettbewerb findet wieder im Rahmen der „Langen Nacht der Wissenschaften“ der Universität Rostock am 24. April in der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik in der Albert-Einstein-Straße statt. Bereits ab 16:00 Uhr sind alle Konstrukteure und Interessierte herzlich eingeladen um mitzuerleben, wie viel das eigene Schiffchen und die der anderen Teilnehmer tragen kann bevor es versenkt wird. Papierschiffe und Wissenschaft, wie passt das zusammen mag man sich fragen. „Wenn man sieht, mit wie viel Einsatz sich gerade die vielen teilnehmenden Schüler mit dem Thema beschäftigen, kann man durchaus von Wissenschaft sprechen“, sagt Robert Bronsart und ergänzt schmunzelnd: „der Beitrag aus der Sendung mit der Maus über den Wettbewerb ist hervorragend geeignet, unseren Studierenden das Problem mit dem Schwimmen und dem Untergehen zu erklären.“

Zunächst gilt es aber wieder, sich eine raffinierte Konstruktion auszudenken und diese unter Beachtung der sehr einfachen Teilnahmebedingungen zu bauen. Viele Unternehmen der Schiffbauindustrie, die händeringend qualifizierte Schiffbauingenieure suchen, unterstützen diesen Wettbewerb um damit bei den Teilnehmern das Interesse an der faszinierenden Schiffstechnik zu befördern. Damit wird es wieder möglich sein, in mehreren Kategorien Preise gewinnen zu können. Der Gewinner erhält mindestens 500 Euro, wenn ein neuer Weltrekord aufgestellt wird, gibt es zusätzlich noch einmal 500 Euro!

Quelle: Universität Rostock

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