Forschungsintensive Firmen beschäftigen mehr Fachkräfte

  • 16. July 2008

Forschungsintensive Firmen beschäftigen mehr Fachkräfte

Nürnberg (dpa) - Forschungsintensive Firmen und Einrichtungen in Deutschland beschäftigen nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern immer mehr Fachkräfte. Allein im Jahr 2007 sei jede dritte Neueinstellung einer Fachkraft auf die forschungsintensiven Industrien und wissensintensive Dienstleister entfallen, berichtete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer Studie. Der Anteil der so genannten Wissenswirtschaft an den Stellenbesetzungen sei damit in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Im Jahr 2000 hatte ihr Anteil an den neu eingestellten Fachkräften erst bei einem Viertel gelegen, berichtet das IAB.

Inzwischen klagten aber gerade diese Firmen über Stellenbesetzungsprobleme, wie aus einer repräsentativen IAB-Befragung unter 16 000 Betrieben hervorgehe. Den Angaben zufolge zählen derzeit ein Fünftel aller Betriebe zur Wissenswirtschaft. Ein Viertel aller Beschäftigten arbeitete in diesem Bereich. Deutschland habe damit im internationalen Vergleich den zweithöchsten Anteil forschungsintensiver Industrien und wissensintensiver Dienstleistungen an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung.

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