Europa visiert Galileo-Starttermin im Oktober 2011 an

  • 24. May 2011

Am 20. Oktober 2011 sollen die ersten beiden Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo von Kourou aus starten.

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Arianespace und die Europäische Kommission haben bekannt gegeben, dass der Start der ersten beiden Satelliten für Europas globales Navigationssatellitensystem am 20. Oktober 2011 stattfinden soll. Dies wird der Beginn einer ganzen Reihe weiterer Starts von Galileo-Satelliten, die Arianespace von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana (CSG) aus durchführen wird.

Abb.: Darstellung der ersten zwei Galileo-Satelliten (Bild: ESA)

Galileo ist die europäische Initiative für ein auf dem neuesten Stand der Technik stehendes globales Navigationssatellitensystem, das weltweite, hochpräzise Ortungsdienste unter ziviler Kontrolle garantieren wird. Die Definitionsphase sowie die Phase der Entwicklung und orbitalen Validierung von Galileo wurden von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) durchgeführt und von der ESA und der Europäischen Kommission gemeinsam finanziert.

Die beiden Galileo-Satelliten werden mit einer Sojus-Trägerrakete in den Weltraum gebracht, die hiermit zum ersten Mal von ihrer neuen Startanlage in Kourou aus abheben wird, die im Rahmen eines ESA-Programms gebaut wurde. ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain unterstrich die große Bedeutung des Termins: "Dieser Start wird ein Paradebeispiel der europäischen und internationalen Zusammenarbeit sein. Zum einen, weil damit die ersten operationellen Galileo-Satelliten als Ergebnis des Gemeinschaftsvorhabens zwischen EU und ESA auf ihre Umlaufbahnen gebracht werden, zum anderen weil dies gleichzeitig der Jungfernflug der Sojus vom CSG aus sein wird, der im Rahmen eines in Zusammenarbeit zwischen der ESA und Russland durchgeführten Programms möglich gemacht wird."

ESA / AL


Share |

Webinar

Warum reale akustische Systeme nur multiphysikalisch simuliert werden können

  • 02. November 2017

In diesem Webi­nar wird ge­zeigt, warum man bei­spiels­weise schon bei der Simu­la­tion eines „ein­fachen“ Laut­spre­chers auf multi­phy­si­ka­li­sche Kopp­lung an­ge­wie­sen sein kann, wenn man ex­pe­ri­men­tel­le Er­geb­nis­se kor­rekt re­pro­du­zie­ren will.

Alle Webinare »

Site Login

Bitte einloggen

Andere Optionen Login

Website Footer