Keine Uni ist überall stark

  • 14. April 2004

Keine Uni ist überall stark

Gütersloh (dpa) - Keine Universität in Deutschland ist in allen Fächern stark. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh und der Zeitschrift «Stern». Jedoch hätten bei dem so genannten Hochschulranking viele Universitäten deutlich hervorragende Leistungen in einzelnen Fächergruppen bewiesen. Unterschieden werden müsse auch zwischen den Leistungen in der Forschung und den Bewertungen für Lehre und Studium. Bewertet wurden 34 Fächer.

Bei den Ingenieurswissenschaften zählten die Rheinisch- Westfälische Technische Hochschule Aachen, die Technische Universität (TU) Darmstadt, die Hochschulen in Karlsruhe und Stuttgart sowie die TU München zu den besten Universitäten. Dies betreffe die Fächer Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik sowie Bauingenieurwesen. Andere Hochschulen wurden von ihren Studenten besser beurteilt: In Elektro- und Informationstechnik waren dies TU Chemnitz, TU Dresden sowie die Universitäten Kiel, Rostock und Ulm.

In der geisteswissenschaftlichen Forschung ist nach der Untersuchung die Universität Freiburg in den Fächern Germanistik, Geschichte, Anglistik und Psychologie stark. Die Universität Tübingen könne besondere Forschungsleistungen in Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaften vorweisen. In der Lehre stünden in den Geisteswissenschaften die Universitäten Bamberg und Greifswald mit kurzen Studienzeiten und positiven Bewertungen durch die Studierenden besonders gut da.

Nur selten glänzen Hochschulen in einem Fach sowohl in der Forschung als auch in der Lehre. Beispiele dafür seien die Universität Trier in Geschichte und die Ludwig-Maximilian-Universität München in Anglistik/Amerikanistik.

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