Auslandsstudium gefragt wie nie

  • 29. November 2004


Berlin (dpa) - Immer mehr deutsche Studenten zieht es zumindest für ein paar Semester ins Ausland. Nach Korea und Japan stellt die Bundesrepublik inzwischen die dritthöchste Quote an Auslandsstudenten, teilte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) am Freitag in Berlin mit. Auf die gesamte Studienzeit bezogen verbringen derzeit 15 Prozent aller Immatrikulierten mindestens ein Semester im Ausland. Im Jahr 2000 waren es erst 13 Prozent.

Die wichtigsten Zielländer für deutsche Studierende sind den Angaben zu Folge Großbritannien (18,8 Prozent), USA (16,7 Prozent) und die Schweiz (11 Prozent).

Seit der großen BAföG-Reform vom Frühjahr 2001 können Studenten ab dem dritten Hochschulsemester ihre in Deutschland gewährte Unterstützung mit an eine ausländische Hochschule nehmen - bei Interesse sogar bis zum Studienabschluss. Die Zahl der mit BAföG geförderten Auslandsaufenthalte ist bis 2003 um über 45 Prozent gestiegen. Bulmahn sagte: «Es ist für den weltweiten wissenschaftlichen Austausch von enormer Bedeutung, wenn schon Studierende Erfahrungen im Ausland sammeln.»

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